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Aus der Stadt Fünf Varianten für einen Neubau der IGS Linden
Hannover Aus der Stadt Fünf Varianten für einen Neubau der IGS Linden
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10:00 02.04.2019
Die IGS ist in die Jahre gekommen. Quelle: Michael Wallmüller
Linden-Mitte

Fünf Varianten, ein Ziel: Der Bezirksrat Linden-Limmer hat in seiner jüngsten Sitzung deutlich gemacht, dass die IGS Linden einen Neubau bekommen soll. In dem interfraktionellen Antrag listet das Gremium alle Vorschläge für einen möglichen Standort auf, die in den vergangenen Monaten im Stadtteil öffentlich in der Diskussion waren. Die Stadt soll nun ein externes Planungsbüro beauftragen, das die Varianten ergebnisoffen vergleicht – als verlässliche Entscheidungsgrundlage für die Politiker in Bezirksrat und Stadtrat.

Große Mehrheit für IGS-Neubau

Städtische Planer haben sich an dem Diskussionsprozess bisher nicht beteiligt. Denn die Stadt hat nur Geld für eine Sanierung von Teilen der IGS geplant. Auch soll eine Modulanlage errichtet werden. Langfristig aber führt nach Ansicht von Bezirksrat, Schule, Eltern und anderen Interessengruppen im Stadtteil kein Weg an einem Neubau vorbei. Schulleiter Peter Schütz rechnet mit mindestens zehn bis 15 Jahren. Gleichwohl müsse die Grundsatzentscheidung bald getroffen werden. Der Antrag sei „ein deutliches und sehr wichtiges Signal“ an die Stadt, sagte er.

Variante eins: Der Westschnellweg wird überbaut, um nahe der jetzigen IGS Platz für einen Neubau zu schaffen. Zusätzliche Option wäre eine Grünverbindung in der Verlängerung der Achse zwischen Von-Alten-Garten und Lindener Berg. Diese Idee geht auf den früheren SPD-Ratsherrn Ernst Barkhoff zurück. Er hatte auch angeregt, einen Neubau des Freizeitheims Linden einzubeziehen – dies sollen die Planer nun bei allen Varianten bedenken.

Variante zwei: Das Schulgelände wird nach Südosten in Richtung des Spielplatzes und des Spielparks erweitert, wobei beide in das beplante Areal eingebunden werden. Diesen Vorschlag hat die IGS ins Spiel gebracht.

Variante drei: Der Schulstandort wird in das heutige Gewerbegebiet zwischen Davenstedter, Badenstedter und Bernhard-Caspar-Straße verlegt. Dort soll die Stadt ein städtebauliches Entwicklungsgebiet festlegen, mit dem die Voraussetzungen geschaffen werden. Diese Variante hat die SPD im Bezirksrat angeregt.

Variante vier: Weitere Flächenpotenziale im Stadtteil werden auf ihre Eignung geprüft. Der Lindener Architekt Gerd Runge schlägt unter anderem zwei Flächen im Von-Alten-Garten und einen Teilbereich des Schulhofs der Ihmeschule an der Badenstedter Straße vor.

Variante fünf: Die IGS zieht nach Limmer um. Der frühere Conti-Parkplatz gegenüber des Wasserstadt-Geländes wird zum neuen Standort, möglicherweise könnte einer der Altbauten auf der anderen Straßenseite einbezogen werden. Diese Idee hat die CDU in der jüngsten Bezirksratssitzung nachgereicht; sie wurde in den interfraktionellen Antrag aufgenommen.

Von Juliane Kaune

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