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Aus der Stadt Stadt Hannover prüft Neubau für die IGS Linden
Hannover Aus der Stadt

Linden-Mitte: Stadt prüft Neubau für die IGS Linden 

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13:31 12.07.2019
Schulleiter Peter Schünd seine Stellvertreterin Mara Gerrits stellen im Bezirksrat ihre Wünsche vor. Quelle: Samantha Franson
Hannover

Die Stadt Hannover prüft derzeit fünf Standorte für einen Neubau der IGS Linden. Das hat Jörg Gronemann vom städtischen Gebäudemanagement jetzt im Bezirksrat Linden-Limmer bestätigt. Wann die Prüfung abgeschlossen sein soll, ließ der Fachbereichsleiter offen. Er sagte aber zu, dass Vertreter der Schule und anderer Institutionen aus dem Stadtteil an dem Prozess beteiligt werden. Schulleiter Peter Schütz hofft, dass in drei bis vier Monaten erste Ergebnisse vorliegen.

Die Schule favorisiert eine Erweiterung des bestehenden Geländes am Lindener Berg. Zudem ist im Gespräch, den Westschnellweg zu überbauen. Weitere Standortvorschläge sind ein Gewerbegebiet an der Bernhard-Caspar-Straße, ein Teilbereich des Schulhofs der Ihme-Schule und der frühere Conti-Parkplatz am Wasserstadtgelände.

Baustart spätestens 2030

Bereits Ende Mai hatten SPD, Grüne und FDP im Rat der Stadt sich für einen IGS-Neubau ausgesprochen. Allerdings mit langfristiger Perspektive: Ein Baustart wäre spätestens 2030 möglich. Bereits bis Ende 2020 soll aber eine Entscheidung über den Standort gefallen sein. Die Initiative für den Neubau, der sechs Jahrgangsstufen umfassen soll, geht auf einen Antrag der SPD zurück. Laut Gronemann werden die Kosten im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen. Der Neubau der IGS Mühlenberg, der 2017 fertig wurde, hatte 63 Millionen Euro gekostet.

Wie im Bezirksrat deutlich wurde, wünschen sich Schüler, Elternvertreter und Kollegium ein neues Gebäude, in dem viel Platz für moderne Lernformen ist und das sich in den Stadtteil öffnet. Zwei Schülerinnen schilderten die derzeitige Situation. Das gesamte Gebäude sei veraltet, die Unterrichtsräume seien zu klein, Aufenthaltsbereiche gebe es kaum in der Ganztagsschule: „Wir müssen täglich auf dem Boden sitzen.“

Sanierungen laufen weiter

Trotz der Neubauplanungen gehen die Sanierungen im Altbau weiter, die mit rund 14 Millionen Euro veranschlagt sind. Zudem werden für 3,7 Millionen Euro Modulbauten auf dem Schulhof aufgestellt, um das Raumproblem zu lösen. Erste Toilettensanierungen hätten bereits begonnen, sagte Schütz im Bezirksrat.  

Von Juliane Kaune

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