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Aus der Stadt WM: Positive Bilanz beim Public Viewing
Hannover Aus der Stadt WM: Positive Bilanz beim Public Viewing
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19:40 17.07.2018
Großer Jubel: Rund 3500 Fans feierten das Finale Frankreich – Kroatien auf der Fährmannswiese. Quelle: von Ditfurth
Linden-Nord/Linden-Mitte

Mehr als 5000 Fußballfans haben die Katastrophe unter freiem Himmel miterlebt. So viele Gäste waren am 27. Juni zum Public Viewing auf der Fährmannswiese gekommen, um die deutsche Elf bei der WM gegen Südkorea siegen zu sehen. Stattdessen kickte sich Jogis Team selbst ins Aus und durfte als Gruppenletzter frühzeitig nach Hause fliegen. Ganze drei Spiele hatten die Deutschen bis dato abgeliefert – und mehr als drei Begegnungen mit deutscher Beteiligung konnten die Organisatoren des Public Viewing am Flussufer denn auch nicht zeigen. Gleichwohl zieht Centrums-Wirt Romec Manns, der bei dem Freiluft-Fernsehvergnügen die Regie führte, eine sehr positive Bilanz: „Das hat hier allen richtig Spaß gemacht – bei bestem Sommerwetter und Biergarten-Atmosphäre.“ Auch zu den Spielen der anderen Mannschaften seien überraschend viele Fans gekommen. „Beim Finale Frankreich gegen Kroatien waren es rund 3500.“

Im Hinblick auf die finanzielle Bilanz will Manns nicht klagen, auch wenn – wären die Deutschen am Ball geblieben – natürlich noch weit mehr Gäste gekommen wären. „Wir haben keinen Verlust gemacht“, sagt der Gastronom, der vor Ort mit dem Strandleben, dem 11 a und der Gilde Brauerei zusammengearbeitet hat. Wirtschaftlich sei die Public-Viewing-Premiere auf der Fährmannswiese von vornherein ein „anspruchsvolles Projekt“ gewesen, weil der organisatorische Aufwand sehr hoch sei. „Hätte es mehr geregnet, wäre das für uns ganz anders ausgegangen.“ Aber zumindest in Sachen Sonne lief bei den WM-Übertragungen alles rund. „Die Leute hatten einfach Lust auf Fußball im Freien.“ Trotz des Debakels der deutschen Mannschaft. Oder vielleicht auch gerade deswegen.

Zufrieden ist Manns auch mit dem Ablauf des kollektiven Fußballguckens. Im Vorfeld hatte es wegen befürchteter Lärmbelästigungen erhebliche Proteste von Anwohnern des Küchengartens gegeben, wo das Public Viewing zunächst geplant war. Auch nach dem Umzug auf die Fährmannswiese musste Manns sicherstellen, dass Ordnungskräfte das Verhalten der Fußballfans im Blick behalten. „Es hat nicht einen negativen Vorfall gegeben und auch keine weiteren Beschwerden“, sagt Manns. Die Polizei, die unterstützend nach dem Rechten sehen sollte, sei häufig schon vor Spielende wieder abgezogen.

Ausgelassen, aber friedlich gefeiert wurde während der WM auch auf dem Lindener Marktplatz, wo das Gig zum Public Viewing eingeladen hatte. Beim Finale herrschte dort der Ausnahmezustand: Die kroatischen Fans gaben alles, um ihre Mannschaft beim Spiel gegen die Franzosen anzufeuern – und selbst die Niederlage wurde bejubelt wie ein Sieg. „Beinahe hätten wir die Straße sperren lassen müssen“, berichtet Stefanie Fischer vom Gig. Auch die Fans aus anderen Nationen wie Peru, Kolumbien und Spanien seien zahlreich zu den Spielen ihrer Mannschaften gekommen. Eine Fan-Flaute nach dem Ausscheiden der deutschen Elf habe es nicht gegeben.

Um das vorzeitige Ende des DFB-Teams aber zumindest etwas zu kompensieren, hatte sich das Gig etwas Besonderes einfallen lassen: Das Halbfinale und das Finale der WM 2014, aus der Deutschland als Weltmeister hervorging, wurden noch einmal auf dem Monitor gezeigt – 7:1 gegen Brasilien und 1:0 gegen Argentinien. Diese Ergebnisse machen wieder gute Laune.

Von Juliane Kaune

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