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Aus der Stadt Letzte Sanierungen am De-Haen-Platz gestartet
Hannover Aus der Stadt Letzte Sanierungen am De-Haen-Platz gestartet
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00:16 19.02.2019
Im Jahr 2008 wurden auf dem Lister De-Haën-Platz sowie auf angrenzenden Grundstücken erhöhte Strahlenwerte gemessen und anschließend Altlasten der Chemiefirma Riedel de Haën gefunden. Quelle: HAZ
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Erdarbeiten im Bereich des De-Haen-Platzes haben in diesen Tagen begonnen – und Anwohner auf den Plan gerufen. Sie hatten beobachtet, dass auf einem Grundstück an der Fraunhoferstraße der Bodenaushub vorbereitet und die Vegetation beseitigt wird. Die Anlieger vermuten, dass diese Arbeiten noch im Zusammenhang mit der Sanierung des kontaminierten Erdreichs der vergangenen Jahre stehen. Das bestätigt Klaus Abelmann, Sprecher der Region Hannover. Es handele sich um „eine der noch ausstehenden Sanierungsmaßnahmen im Bereich der De-Haen-Altlast“, erklärt er auf Anfrage des Stadt-Anzeigers.

Sanierungsprogramm abgeschlossen

Grundsätzlich ist das Sanierungsprogramm rund um den De-Haen-Platz seit 2014 abgeschlossen. Allerdings hatte die Region bereits im vergangenen Sommer mitgeteilt, dass es noch zwei private Grundstücke gibt, die im Zuge der bisherigen Arbeiten bisher nicht in Angriff genommen worden sind. Die zuständige Umweltverwaltung hatte die jeweiligen Besitzer aber bereits zu einer Sanierung verpflichtet.

Die Fläche an der Fraunhoferstraße sei eines der beiden betroffenen Areale, erklärt Abelmann. Bei einem weiteren Grundstück stehe die erforderliche Bodensanierung ebenfalls noch aus. Wo sich dieses befindet, lässt der Regionssprecher offen. Die Region stehe mit dem Eigentümer bereits in Kontakt; auch dieser werde zu gegebener Zeit mit den notwendigen Schritten für eine Sanierung des Bodens beginnen.

Klagen abgewiesen

Bei fünf kontaminierten Grundstücken waren die Besitzer zunächst nicht zur Sanierung bereit. Die Klagen gegen entsprechende Verfügungen der Region seien mittlerweile aber alle abgewiesen worden, sagt Abelmann. Weitere Sanierungen am De-Haen-Platz seien nach dem aktuellen Stand der Dinge nun nicht mehr erforderlich.

Von Juliane Kaune

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