Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt 50 Schließfächer der Sparkasse aufgebrochen und leergeräumt
Hannover Aus der Stadt

List und Linden-Nord: 50 Schließfächer der Sparkasse aufgebrochen und leergeräumt

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:47 10.07.2019
Über die Höhe des Schadens ist bislang nichts bekannt. Quelle: Roland Weihrauch
Hannover

Die Polizei fahndet nach den Tätern, die am Wochenende in zwei Filialen der Sparkasse rund 50 Schließfächer aufgebrochen und die darin aufbewahrten Wertgegenstände gestohlen haben. Das hat die Durchsicht der Protokolle der betroffenen Schließfachanlagen durch Mitarbeiter der Bank ergeben. Die genaue Höhe des Schadens ist derzeit noch nicht bekannt. Bislang haben erst 13 Geschädigte den Aufbruch tatsächlich bestätigt.

Zugangsdaten ausgespäht

Die Tat war am Montagmorgen von einem Kunden entdeckt und gemeldet worden. Betroffen sind die Sparkassen in der Ferdinand-Wallbrecht-Straße und in der Limmerstraße. Ersten Ermittlungen zufolge müssen die Täter die Zugangsdaten zu den Schließfächern ihrer Opfer ausgespäht und später genutzt haben. Nach Angaben der Sparkasse sind die Zugänge zu den Schließfächern durch eine Zugangskarte mit Magnetstreifen und einem fünfstelligen PIN-Code gesichert. Die eigentlichen Schließfächer werden mit einem Schlüssel verschlossen und geöffnet. Wie die Verbrecher an die Zugangsdaten gelangt sind, müssen in den nächsten Tagen die kriminaltechnischen Untersuchungen ergeben.

Die Sparkasse hat alle von dem Vorfall betroffenen Kunden informiert und erste Konsequenzen gezogen. Die beiden Schließfach anlagen in der List und in Linden-Nord mit insgesamt rund 700 Fächern sind vorübergehend vollständig geschlossen. Die übrigen 33 automatischen Anlagen sind vorerst nicht mehr rund um die Uhr zugänglich. Sie können bis auf Weiteres nur durch Mitarbeiter der Sparkasse aufgeschlossen werden. „Wir bedauern sehr, dass Kunden unseres Hauses durch den Einbruch in ihr Schließfach geschädigt worden sind“, erklärte Heinrich Jagau, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hannover am Mittwoch. Alle Kunden seien grundsätzlich für die Versicherung des Inhalts ihres Schließfaches selbst verantwortlich. „Wir werden sie allerdings dabei unterstützen, die entstandenen Schäden zu regulieren“, sagte Jagau.

Wenden Verbrecher eine neue Methode an?

Die Methode, elektronische Zugangsdaten zu Schließfachanlagen, die nach Angaben der Sparkasse regelmäßig gewartet und auf den neusten Stand gebracht werden, auszukundschaften und sich so Zugriff auf die Wertgegenstände zu verschaffen, ist neu in Hannover. Bislang spähten Verbrecher an den Geldautomaten die Daten der EC- und Kreditkarten aus, um anschließend die Konten der Bankkunden leer zu räumen.

Die Polizei wird in den kommenden Tagen die Aufzeichnungen von Videoüberwachungsanlagen der beiden Banken auswerten und die Betroffenen befragen. Zudem müssen die Ermittler versuchen, den Gesamtschaden zu beziffern, den die Täter angerichtet haben. Doch für die Kunden geht es in aller Regel nicht nur um den materiellen Schaden. In den Schließfächern lagern oft auch Unikate, die für die Betroffenen einen ideellen Wert haben und jetzt möglicherweise für immer verloren sind.

Von Tobias Morchner

Madonna - die Queen of Pop? Spätestens seit ihrer vergeigten ESC-Halftimeshow wird die Thronfolge neu verhandelt. Lady Gaga, Rihanna, Taylor Swift? Auch Pink ist eine Kandidatin. In die Stadionliga sind vor ihr nur vier andere Solokünstlerinnen aufgestiegen.

11.07.2019

Die SPD-Politikerin Caren Marks will am Ende der Legislaturperiode aus dem Bundestag ausscheiden. Die Wedemärkerin ist seit 2002 Abgeordnete für den nördlichen Umland-Wahlkreis der Region Hannover.

10.07.2019
Aus der Stadt Die tägliche Hannover-Glosse - Lüttje Lage: Marmelade im Überfluss

So lustig kann das Leben in Hannover sein: In der täglichen Kult-Glosse „Lüttje Lage“ erzählen HAZ-Autoren von den skurrilen, absurden und bemerkenswerten Erlebnissen des Alltags. Heute: Marmelade im Überfluss.

10.07.2019