Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt „Lüttje Lage“: Besuch kommt
Hannover Aus der Stadt

"Lüttje Lage": Besuch kommt

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
19:59 20.02.2020
Mathias Klein. Quelle: HAZ
Anzeige

Am Sonntag kommt viel Besuch, deshalb steigt bei uns zu Hause fast minütlich die Aufregung. Dabei geht es vor allem darum, wie es draußen – rund ums Haus – aussieht. Ich hatte schon vor einiger Zeit eine Weide, die uns über den Kopf zu wachsen drohte, kräftig gestutzt. Die Äste und Zweige müssen noch zerkleinert werden, sie lagern, von den Stürmen der letzten Tage ziemlich durcheinander geraten, auf dem Rasen. Dazu sprießt in den Blumenbeeten zwischen Schneeglöckchen und Winterlingen überall Gras, Löwenzahn und Moos. Kein schöner Anblick.

Jeden Morgen eine Stunde in den Garten

Ich hatte versucht, das alles zu ignorieren. Meine Frau meinte allerdings, dass der Garten bis zum Sonntag noch einer gründlichen Reinigung bedürfe. Sie hatte vorgeschlagen, jeden Morgen vor der Fahrt ins Büro eine Stunde in den Garten zu gehen. Das sei besser als zu joggen, meinte sie noch. Aber es ging nicht. Wirklich. Mal hat es geregnet, dann gestürmt, und ein anderes Mal war es lausig kalt. Und als es eigentlich gegangen wäre, musste ich plötzlich ganz früh ins Büro.

Hoffen auf schlechtes Wetter

Jetzt sieht der Garten noch immer so aus, wie er nicht aussehen sollte. Ehrlich gesagt, hoffe ich jetzt für Sonntag auf so mieses Wetter, dass niemand der Gäste Lust hat, auch nur einen Blick nach draußen zu werfen. Und wenn ich mir den Wetterbericht anschaue, könnte das tatsächlich auch funktionieren.

Lüttje Lage: Hier finden Sie weitere lustige Texte aus unserer Serie

Von Mathias Klein

Laut Innenminister Boris Pistorius hat Igor K. sieben Tage Zeit, das Land freiwillig zu verlassen. Der SPD-Politiker kritisierte, dass Justizministerin Barbara Havliza (CDU) eine geplante Verlegung des mutmaßlichen Mafiabosses in ein Justizkrankenhaus verhindert habe.

20.02.2020

Ein 84-Jähriger hat sich in einer Stadtbahn mehrere Knochen gebrochen als diese anfuhr. Ein Jahr später ist der an Parkinson erkrankte Senior gestorben, weil er die aufgrund des Sturzes notwendigen Operationen und die damit verbundenen Krankenhausaufenthalte nicht überstand. Jetzt fordern seine Nachkommen Schmerzensgeld von der Üstra.

25.02.2020

Grüne, FDP und AfD im Landtag erheben schwere Vorwürfe gegen die verantwortlichen Landesministerien. Die rot-schwarze Koalition sieht die Schuld vor allem bei der Klinik: „Die MHH hätte den Patienten niemals ins Land holen dürfen“, sagt CDU-Parlamentsgeschäftsführer Jens Nacke.

20.02.2020