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Aus der Stadt Lüttje Lage: Es geht voran
Hannover Aus der Stadt

Lüttje Lage: Es geht voran

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08:00 03.02.2020
Bernd Haase Quelle: HAZ

Unser liebes Hannover hat bekanntlich den größten Stadtwald Deutschlands, das größte Schützenfest der Welt, die lüttjeste Lage und noch einige weitere Superlative zu bieten. Jetzt kommt eine weitere Errungenschaft hinzu. Hannover gehört neben Dresden und Bremen zu den einzigen Städten in Deutschland, in denen die Autofahrer 2019 weniger Zeit im Stau verbracht haben als im Jahr zuvor. Wie das Unternehmen Tomtom herausgefunden hat, das Navigationsgeräte samt Software herstellt und deshalb Daten sammeln kann, verlängerte sich eine durchschnittliche 30-Minuten-Fahrt um sechs Minuten. 2018 waren es noch 40 Sekunden mehr.

Zweifel bei näherem Hinsehen

Auf den ersten Blick kann man also sagen: Es geht voran in Hannover, mindestens in Sachen Stau. Bei näherem Hinsehen beschleichen einen Zweifel. Hatte man im vergangenen Jahr nicht ständig Staus auf der Vahrenwalder Straße gesehen, wo sie gebaut haben, oder auf dem Südschnellweg, wo bald die Brücken zusammenkrachen, wenn sie nicht verstärkt werden? Und angeblich sind die Autobahnen im Raum Hannover kaum überlastet, was jeder bezweifeln wird, der regelmäßig an den Stehpartys bei Lehrte-Ost oder Wunstorf-Kolenfeld teilnehmen darf.

Viele hantieren im Stau mit dem Smartphone

Abgesehen davon haben sich viele Autofahrer mit dem Stau arrangiert und nutzen die Zeit. Auf der Autobahn kann man ab und an Fahrer sehen, die sich Essen kochen oder die Fußnägel schneiden, aber das sind eher Ausnahmen. Allgegenwärtig dagegen ist das Hantieren mit dem Smartphone, und es gibt auch Leute, die mit einem Buch die Zeit verbringen, das sie sonst wahrscheinlich nicht lesen würden. Wenn jetzt die Zeit dafür fehlt, weil man mit dem Auto fahren muss, hat das auch Nachteile.

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Von Bernd Haase

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