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Aus der Stadt „Lüttje Lage“: Vom Fliegen und vom Fluchen
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„Lüttje Lage“: Vom Fliegen und vom Fluchen

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16:00 24.09.2019
Rüdiger Meise Lüttje Lage Quelle: Michael Soboll

Ich sollte mich was schämen. Und zwar gleich aus zwei Gründen. Beide hören sich nach hiesiger Mundart vergleichbar an, bezeichnen aber verschiedenes. Der Reihe nach.

Erstens wäre da die verflixte Flugscham. In ein paar Tagen steht eine Reise an. Auf eine Insel, die noch von der Sonne verwöhnt wird, wenn hierzulande die Tage grau und kalt werden. Schauen Sie mal aus dem Fenster. Ich freue mich sehr auf den Trip. Den Flieger hatten wir bereits gebucht, als Greta Thunberg noch allein und unbeachtet in Stockholm die Schule schwänzte. Damals ahnten wir nicht, dass das dazu führen würde, dass wir uns heute dafür rechtfertigen müssen, nicht mit dem Tretboot ins Mittelmeer zu fahren. Oder dafür, dass wir unseren Herbsturlaub nicht CO2 -neutral im dunklen, feuchten Harzwald verbringen. Gerade versuche ich, nach Gretas Vorbild für die Reise eine Rennjacht zu besorgen, samt Profisegler und monegassischem Kronprinzen. Klappt nicht! Kacke!

Hoppla ... Tschuldigung! Ist mir so rausgerutscht. Schon wären wir beim zweiten Grund. Meiner Fluchscham! In jüngster Zeit hören meine Zwillinge, vier Jahre, immer ganz genau hin, wenn ich fluche. Entweder werde ich dann entrüstet belehrt: „Papa! Sch… sagt man nicht!“ (womit sie natürlich Recht haben, Kotzdiekröte!). Oder ich höre sie bei nächster Gelegenheit verdächtig ähnlich schimpfen. Und in dieser Disziplin möchte ich nun wirklich nicht Vorbild sein. Obwohl es eine gewisse Komik hat, wenn eine Vierjährige ihre Puppe anblafft: „Verdammte Axt, kann doch nicht wahr sein, das passte doch gestern noch!“

Liebe Lesende, diese Glosse muss nun unvermittelt enden, für eine Schlusspointe bleibt keine Zeit, ich muss weiter versuchen, Pierre Casiraghi zu erreichen. Wünschen Sie mir einen guten Fluch!

Von Rüdiger Meise

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