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Aus der Stadt Videoüberwachung soll Maschseefest sicherer machen
Hannover Aus der Stadt Videoüberwachung soll Maschseefest sicherer machen
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00:18 29.07.2018
Die Polizei setzt beim diesjährigen Maschseefest erstmals auch auf Videoüberwachung.
Die Polizei setzt beim diesjährigen Maschseefest erstmals auch auf Videoüberwachung. Quelle: Jan Philipp Eberstein (Archiv)
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Hannover

Die Polizei setzt bei dem diesjährigen Maschseefest erstmalig auf Videoüberwachung. Wie am Donnerstag bei der Präsentation des Festprogramms durch die Hannoverschen Veranstaltungs GmbH (HVG) mitgeteilt wurde, soll das Geschehen am Nordufer gefilmt werden. Laut HVG-Chef Hans-Christian Nolte will die Polizei so die Besucherströme an den Zugängen besser kontrollieren und im Ernstfall rechtzeitig eingreifen. Außerdem werde es wie im Vorjahr an den Programmtagen (mittwochs, freitags und sonnabends ab 18 Uhr sowie sonntags ab 15 Uhr) „Sperrszenarien“ geben, sagt Nolte. In den Zeiträumen dürfen am Rudolf-von Bennigsen-Ufer zwischen Nordufer und Altenbekener Damm keine Autos fahren. Die Sonntagssperrungen werde es aber nur bei Bedarf geben.

Die Aufbauarbeiten für das Maschseefest laufen auf Hochtouren. Am 1.8.18 startet das Fest am See.

Die Polizeidirektion bestätigt die vorgestellten Pläne auf HAZ-Anfrage, will ihr Sicherheitskonzept im Detail aber erst am Freitag präsentieren. Beim diesjährigen Schützenfest haben die Ermittler erstmals auf Videoüberwachung gesetzt. Damals filmten die fünf Kameras alle Eingänge zum Gelände, die Aufnahmen wurden erst unmittelbar nach Ende des Schützenfestes gelöscht. Im Gegenzug verzichteten die Ermittler darauf, Maschinenpistolen wie noch 2017 in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ob nun auch beim Maschseefest ähnlich verfahren wird, ist noch offen.

Hier lesen Sie alle wichtigen Informationen zur Anreisen, dem gastronomischen Angebot und dem musikalischen Programm.

Von Peer Hellerling