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Aus der Stadt Das sind die Modetrends auf dem Maschseefest 2018
Hannover Aus der Stadt Das sind die Modetrends auf dem Maschseefest 2018
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00:18 16.08.2018
Zoe Knill (31) und Caroline (37) aus London sind in ihren Blumenkleidern auf dem Maschseefest unterwegs. Quelle: Samantha Franson
Hannover

Hannover sei gelebtes Understatement, nicht selbstbewusst und Modetrends werden hier wenn überhaupt kopiert, statt kreiert – so das Vorurteil. Doch die Damen und Herren vom Maschseefest 2018 beweisen das Gegenteil. Selbstbewusste Kombinationen, vor allem bei den weiblichen Besucherinnen und farbenfrohe Designs beweisen – Hannover braucht sich vor Hamburg, Berlin und München nicht zu verstecken. Hier wird kombiniert was en vogue und gewagt, was andernorts als zu schrill gilt. Die modischen Trends in der Zusammenfassung sind...

Von wegen Understatement – Hannover braucht sich als Mode-Metropole nicht zu verstecken. Sehen und gesehen werden: Auf dem Maschseefest geht es nicht nur um leckere Cocktails und Snacks - sondern auch um die passende Mode.

...übers Maschseefest schlappen

Aber nicht irgendwie sondern in dem Trendschuh schlechthin: dem Birkenstock. Heidi Klum hat’s vorgemacht und selbstbewusste Großstädter weltweit latschen dem Dauer-Schuhtrend hinterher. Ob lässig zu Jeans, einer Leinenhose oder gekonnt kombiniert mit einem Maxi- oder Mini-Rock. Der Birkenstock-Trend ist auch 2018 ungebrochen. Die Modelle dürfen glitzern, metallisch silber oder rosé glänzen oder im schlichten Leder-Format daherkommen. Erlaubt ist an dieser Stelle alles, Hauptsache es ist das Original. Für viele vielleicht unvorstellbar, weil sonst nur im Schwimmbad tragbar, aber seit diesem Jahr dürfen die sogenannten „Adiletten“ – Badelatschen von Adidas –auch zu jeglichen Festanlässen wieder getragen werden. Vielleicht nicht zum Ascot-Renntag nächste Woche, aber zumindest für alle Gartenpartys die diesen Sommer noch anstehen. Damit verkörpern Frau und Mann in diesem Jahr hippe Lässigkeit.

Bezopft, geflochten und verzwirbelt

Eine Walla-Walla Mähne wie noch in den Achtzigerjahren gehört dieses Jahr nicht zum Trend-Portfolio. Haare werden ins Strähnen geflochten und anschließend am Kopf verzwirbelt. Alternativ werden sie gleich –à la Kim Kardashian im Afro-Style in zwei Partien eng an die Kopfhaut geflochten. Alternativ darf es auch in diesem Jahr noch immer ein Dutt sein, lässig am Kopf befestigt im „undone“-Style oder akkurat zurückgekämmt für den edlen Look. Auch bei Männern sind die Haare in dieser Saison nach wie vor gerne lang und werden im sogenannten Man bun (Männer-Dutt) zurückgehalten. Ein klassischer Zopf als Pferdeschwanz ist auch ok, aber eine Strähne sollte geflochten sein, dann ist man auf dem Maschseefest als Frau in Sachen Frisur voll im Trend.

Die Evergreens sind...

...knielange Sommerkleider im Allover-Blumenprint. Unsere Mütter trugen sie bereits in den frühen Neunzigern, und auch jetzt ist es ein stilvoller Evergreen, der immer geht. Ob in rot, blau, oder pink –Sommerkleider mit Blumenmustern scheinen nicht aus der Mode zukommen. Die Muster kaschieren Pölsterchen an Hüften und Bauch und lenken die Aufmerksamkeit auf farbenfrohe Lilien und Ranken. Mit diesem Griff in den Kleiderschrank macht man auf dem Maschseefest 2018 nichts falsch. Das Outfit wird am besten mit zarten Riemchensandalen komplettiert, um dem Outfit eine feminine Eleganz zu verleihen. Damit wird auch ein C&A-Schnäppchen aufgewertet und bekommt einen Hauch Glamour verliehen.

Und die Männer?

Der Sommerlook 2018 bei den Männern ist klar definiert: Man nehme eine knielange Shorts –vornehmlich in Khaki – und kombiniere diese mit einem einfarbigen T-Shirt mit Logo oder wahlweise fantasievollem Print. Unverzichtbares Accessoires ist eine Uhr am linken Handgelenk. Bei den Männern sind mit diesem zeitlosen Freizeitlook gut beraten und dürften damit nicht ins Stil-Fettnäpfchen tappen. Wer es gerne etwas eleganter mag, der wählt dem maritimen Look um bei Welcome to Miami oder im Aresto eine gute Figur zum Drink zu machen und kombiniert die Short mit einem weißen Leinenhemd. Dieses darf am Abend ruhig bis zum dritten Knopf aufgeknöpft sein, damit die Sommerbräune hervorblitzt – sofern vorhanden.

Wer hat der kann – bauchfrei darf es sein

Das wichtige zuerst: Bauchfrei darf gewählt werden und ist längst nicht mehr nur Magermodels vorbehalten. Aber Achtung: Eine Kleidergröße 36/38 sollte nicht überschritten werden, ohne sich zu blamieren. Auf dem Maschseefest stechen vor allem Outfits mit einem bunte Maxi-Röcke mit einem einfarbigen Bauchnabelfreien Kurz-Top ins Auge. So eine Kombination steht für sich selbst und braucht höchstens noch eine Sonnenbrille wie sie schon Yoko Ono in den Siebzigern trug und eine kleine Umhängetasche. Alles andere stiehlt diesem sexy Ensemble nur die Show. Selbst die Schuhwahl darf hierbei so schlicht wie möglich sein und darf sich gerne auf simple aber hochwertige Leder-Riemchensandalen beschränken. Absolut hip, aber auch eher den schlankeren Damen vorbehalten sind Jumpsuits im Retro-Look oder unifarben aus Seide. Jetzt kann die Partynacht im Groove Garden kommen...

Elegant und voll im Trend mit Carmen

Wem das zu gewagt ist und sich eher im Bereich 44/46 befindet, dem steht der Carmenblusen-Trend nach wie vor zur Verfügung. Die im Dekolleté gerade ausgeschnittenen Blusen und Kleider, vorzugsweise in der Trendfarbe hellblau, sieht man auch auf dem Maschseefest immer wieder. Eine gute Wahl: Mit diesem Outfit ist man schnell zum See-Ausgang bereit und gewisse Rundungen können durch den leicht abfallenden Stoff bestens kaschiert werden. Die Farbe Hellblau lässt zudem brünette sowie blonde Damen strahlen und zaubert einen maritimen Look für die See-Party. Einzige Stolperfalle bei diesem Trend ist der Büstenhalter. Er sollte einen guten Sitz haben und die trägerlosen Varianten sollten halten was sie versprechen. Die BH-Träger sollten bei diesem Outfit nirgends herausblitzen. Ansonsten lieber die transparente Variante wählen.

Von Marleen Gaida

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