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Aus der Stadt Maschseefest verzeichnet Besucherrekord
Hannover Aus der Stadt Maschseefest verzeichnet Besucherrekord
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00:19 22.08.2018
Bilanz zum Abschluss des Maschseefestes: Ralf Sonnenberg von der Stadt, Polizeieinsatzleiterin Nurhan Brune, Maschseefestchef Hans Christian Nolte und Projekteiter André Lawiszus ziehen eine positive Bilanz. Quelle: Foto: Katrin Kutter
Hannover

Das Maschseefest geht am Sonntag, 19. August, mit einem Besucherrekord zu Ende. Bis zum Abend sind dann an den 19 Tagen nach Angaben von Veranstalter Hans Christian Nolte von der Hannover Veranstaltungsgesellschaft 2,44 Millionen Besucher gekommen. Damit wurde das bisherige Rekordjahr 2012 mit 2,3 Millionen Besuchern übertroffen. In den vergangenen beiden Jahren kamen dagegen jeweils nur lediglich 1,8 Millionen Besucher.

Am letzten Sonnabend auf dem Maschseefest 2018 haben bei sommerlichen Temperaturen nochmal Tausende Besucher rund um den See gefeiert. Die schönsten Partybilder sehen Sie hier.

Nolte führt den großen Andrang in diesem Jahr unter anderem auf das gute Wetter zurück, dass nur von einem Unwetter vor 10 Tagen unterbrochen wurde. Nachdem das Maschseefest während des Regens für 3,5 Stunden geschlossen hatte, ging die Party weiter. Zudem werde das Maschseefest zunehmend von hannoverschen Firmen für Feiern genutzt. An den Wochenenden sei das Besucherpotential weitgehend ausgereizt. Nach Ansicht von Nolte hat sich Qualität der Stände im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert, das werde von den Besuchern honoriert.

Nolte verteidigte erneut die temporäre Sperrung des Nordufers während einiger Konzerte auf der Bühne. „Das gehört zu einem mit der Polizei und der Feuerwehr abgestimmten Sicherheitskonzept“, betonte er. Im Übrigen müssten sich die Besucher daran gewöhnen, „das dieses Fest kein kleines Fest sondern ein sehr großes Fest ist.“

Polizei zieht positive Bilanz

Auch die Polizei zog eine positive Bilanz. Trotz eines deutlichen Anstiegs der Besucherzahlen sei die Zahl der Straftaten nicht signifikant gestiegen, berichtete Einsatzleiterin Nurhan Brune. Insgesamt verzeichnete die Polizei bis zum Sonnabendnachmittag 210 Straftaten, im Vorjahr waren es 177. Den größten Anteil haben Körperverletzungen, die Polizei musste sich damit 60 Mal auseinandersetzen. Es gab 36 Drogendelikte und 53 Diebstähle.

Ein Drittel der Straftaten passierte nach der Sperrstunde des Maschseefestes zwischen 2 und 6 Uhr. Die Polizei wünscht sich daher, dass die Sperrstunde im nächsten Jahr auch für die Nordkurve und den Groove Garden gilt. „Die Gäste würden nach Hause gehen, wenn es in der Nähe keine Lokalitäten gäbe, wo sie noch hingehen könnten,“, sagt Brune.

Aus Sicht von Veranstalter und Stadt sind die Lärmschutzbestimmungen beim Maschseefest eingehalten worden. Das sei durch ein beauftragtes Ingenieurbüro überprüft worden. Bei der Stadt 18 Beschwerden wegen Lärms eingegangen seien, berichtete der städtische Eventmanager Ralf Sonnenberg.

Die Bewertung der Verkehrssituation in der westlichen Südstadt sei noch nicht abgeschlossen. Der Bereich sei voll mit Autos, sagte Sonnenberg. Die Stadt habe dort in diesem Jahr verstärkt Politessen und den städtischen Ordnungsdienst eingesetzt, berichtete er. Die personellen Möglichkeiten seien jedoch begrenzt. Der Schützenplatz ist Parkplatz für die Maschseefestbesucher ist offenbar noch nicht so gut angenommen worden, wie gewünscht. „Der Parkplatz Schützenplatz ist zentraler Punkt unserer Gedanken für das nächste Jahr“, betonte Sonnenberg.

Eine komplette Sperrung der wesentlichen Südstadt während des Maschseefestes schloss Sonnenberg erneut aus. Das würde einen erheblichen Eingriff in das öffentliche Leben darstellen.

Von Mathias Klein

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