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Aus der Stadt Asta fürchtet um Qualität durch Anstieg der Studienplätze
Hannover Aus der Stadt Asta fürchtet um Qualität durch Anstieg der Studienplätze
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00:17 21.02.2019
Medizinstudenten im ersten Semester lernen in einem Chemieraum der MHH. Quelle: Moritz Frankenberg
Hannover

Die Medizinische Hochschule Hannover hat kürzlich einen deutlichen Ausbau der Studienplätze angekündigt. Die studentische Vertretung der Hochschule, der Asta, befürchtet nun einen Qualitätsverlust in der Ausbildung der angehenden Mediziner – denn für die neuen Studienplätze wird es kein zusätzliches Geld vom Wissenschaftsministerium geben.

Bisher starten jährlich 270 Anfänger ins Studium, künftig sollen es 320 Erstsemester sein. Der Asta unterstreicht die bisher vorbildliche Ausbildung an der MHH, in der die Studenten bereits früh in Kontakt mit Patienten kommen. Im Modellstudiengang Hannibal lernen die späteren Mediziner in Kleingruppen, dieser Unterricht ist in den Augen der Studenten ein Kern der guten Lernbedingungen. Der Asta sieht dieses Modell nun in Gefahr. In der Vorklinik, dem erste Abschnitt der ärztlichen Ausbildung, seien die Lehrenden bereits voll ausgelastet, ein Teil der Professuren nicht besetzt. Hinzu komme Platzmangel.

„Die Qualität der Ausbildung darf unter keinen Umständen einer Erhöhung der Studienplätze geopfert werden“, schreiben die Studenten. Denn dies werde sich langfristig auf die Güte der Behandlung auswirken. Der Asta fordert eine ausreichende Finanzierung von Personal und Räumen, um das Ausbildungsniveau bei steigenden Studentenzahlen zu halten.

Von Bärbel Hilbig

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