Mit 21 Jahren in den Bezirksrat: Lukas Mönkeberg übernimmt für SPD Mandat
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Mit 21 Jahren in den Bezirksrat: Lukas Mönkeberg übernimmt für SPD Mandat

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07:00 02.03.2020
Neu im Bezirksrat: Lukas Mönkeberg. Quelle: Foto: Hakan Gül
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Herrenhausen-Stöcken

Junge Mitglieder hat man im Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken lange Zeit vergebens gesucht – bis jetzt. Ein neues Gesicht senkt das Durchschnittsalter nun deutlich. Student Lukas Mönkeberg übernahm in der vergangenen Bezirksratssitzung ein Mandat innerhalb der SPD-Fraktion. Damit ist der 21-Jährige nicht nur das jüngste Mitglied im Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken, sondern auch das zweite der Familie Mönkeberg. Denn Lukas ist der Enkel von Karlheinz Mönkeberg, der ebenfalls der SPD-Fraktion angehört.

Auch im Integrationsbeirat

Für seine Arbeit im Bezirksrat hat sich der Masterstudent viel vorgenommen. „Besonderes Augenmerk möchte ich bei meiner politischen Arbeit auf die Erhaltung von Grünanlagen, die Verbesserung des Radverkehrs und des ÖPVN richten“, kündigt Mönkeberg an. „Auch die Förderung unserer Schulen ist mir sehr wichtig und die Arbeit gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und rechte Hetze.“ Um diese Ziele zu erreichen, hat Mönkeberg nicht nur das Mandat im Bezirksrat übernommen, sondern ist auch dem Integrationsbeirat beigetreten. Dort ersetzt er in Zukunft Hildegard Thimm, deren Sitz er auch im Bezirksrat übernimmt.

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Thimm hatte sich in der vergangenen Sitzung des Gremiums mit einer emotionalen Rede verabschiedet. Eine Depression zwingt sie, mit ihren Kräften zu haushalten. Länger als 20 Jahre hatte Thimm für die SPD im Bezirksrat Herrenhausen-Stöcken mitgearbeitet.

Mit 16 in die SPD eingetreten

Bereits mit 16 Jahren ist Mönkeberg in die SPD eingetreten. „Ich bin seit meiner Kindheit sehr politisch interessiert“, sagt der 21-Jährige, der im vergangenen Jahr sein Bachelorstudium in Allgemeiner Chemie abschloss. Nun studiert er im Master an der Leibniz-Universität Hannover Material- und Nanochemie.

Dass er im Vergleich zu den übrigen Bezirksratsmitgliedern deutlich jünger ist, hält der Bezirksratspolitiker für einen Vorteil. „Dadurch, dass meine persönlichen Kontakte ebenfalls hauptsächlich jüngere Menschen sind, bekomme ich die Standpunkte meiner Generation besser mit“, sagt Mönkeberg. „Vielfalt in der Politik ist eben essenziell, und ich erhöhe allein durch meine Zugehörigkeit zur jungen Generation diese Vielfalt im Stadtbezirksrat.“

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Von Nina Hoffmann

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