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Aus der Stadt Mutter-Kind-Zentrum: Erbprinzessin Ekaterina von Hannover ruft zu Spenden auf
Hannover Aus der Stadt

Mutter-Kind-Zentrum "Henrike":  Ekaterina von Hannover ruft zu Spenden auf

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17:33 16.11.2021
Erbprinzessin Ekaterina Malysheva von Hannover.
Erbprinzessin Ekaterina Malysheva von Hannover. Quelle: Ole Spata/dpa (Archiv)
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Hannover

Erbprinzessin Ekaterina von Hannover (35) hat zu Spenden für das geplante Mutter-Kind-Zentrum „Henrike“ in Hannover aufgerufen. Die Ehefrau von Erbprinz Ernst August von Hannover (38) besuchte am Dienstag die Frühgeborenen-Station des Kinderkrankenhauses auf der Bult in Hannover, wie der evangelische Gesundheitskonzern „Diakovere“ mitteilte. Anlass war der bevorstehende „Weltfrühgeborenentag“ am 17. November.

„Die kleinen Kämpfer und ihre Familien erhalten hier eine hochkompetente Versorgung und damit die optimalen Voraussetzungen für einen gesunden und fröhlichen Lebensstart“, sagte Ekaterina der Mitteilung zufolge. Die künftige Spezialklinik „Henrike“ ist ein gemeinsames Projekt von Diakovere und dem Kinderkrankenhaus. Sie soll bis 2023 für 70 Millionen Euro am Standort des Kinderkrankenhauses entstehen.

Erbprinzessin Ekaterina ist Schirmherrin des Projekts.

67 Plätze für Mütter und Neugeborene

Die neue Klinik soll 67 Plätze für Mütter und ihre Neugeborenen bieten. Dafür verlegen zwei Diakovere-Kliniken ihre Geburtsstationen auf die Bult. Für Risikogeburten und Frühgeburten werde „Henrike“ die optimalen Voraussetzungen haben, weil die Kreißsäle und die Intensivstation für Neugeborene direkt miteinander verbunden seien, erläuterte Diakovere.

Bundesweit werden nach Angaben eines Konzernsprechers jedes Jahr rund 65.000 Kinder zu früh geboren: „Demnach ist eines von zehn Neugeborenen ein Frühchen.“ Damit seien Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe in Deutschland. Dennoch würden Probleme und Risiken für die weitere Entwicklung dieser Kinder derzeit nicht ausreichend wahrgenommen.

Von RND/dpa