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Aus der Stadt Nach Messerangriff: Täter in der Psychiatrie
Hannover Aus der Stadt Nach Messerangriff: Täter in der Psychiatrie
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19:12 08.10.2018
Die Staatsanwaltschaft zweifelt daran, dass der 35-Jährige seinen Bekannten töten wollte.
Die Staatsanwaltschaft zweifelt daran, dass der 35-Jährige seinen Bekannten töten wollte. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Der Verdächtige, der am Sonntagmittag in der U-Bahnstation Kröpcke auf einen 25-jährigen Bekannten eingestochen haben soll, ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Darüber hinaus gehen die Ermittler nicht mehr von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Da nicht auszuschließen sei, dass der 35-Jährige von seinem Vorhaben absah, muss er sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Laut Staatsanwaltschaft gab es bereits am Sonntag „Anzeichen für eine psychische Erkrankung“, sagt Sprecherin Kathrin Söfker. Deshalb seien keine Haftgründe gegeben, der 35-Jährige wurde stattdessen zur stationären Behandlung aufgenommen.

Gleichzeitig hätten die weiteren Ermittlungen und Zeugenbefragungen „Zweifel an der Tötungsabsicht“ ergeben, so Söfker. Demnach soll es nach dem einmaligen Zustechen noch einen weiteren Streit zwischen den beiden gegeben haben und der Täter sei gegangen, als Passanten einschritten. Der Gesundheitszustand des Opfers ist laut Polizei stabil.

Von pah