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Aus der Stadt So soll Hannover digitaler werden
Hannover Aus der Stadt So soll Hannover digitaler werden
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00:16 16.12.2018
Auch beim vergangenen Maschseefest gab es bereits den Ideenboulevard, damals trug Hartwig von Saß (2. von links) noch ein Cebit-Shirt. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Erst macht sich die hannoversche CDU-Landtagsabgeordnete Mareike Wulf für ein Digitalfestival als Ersatz für die Cebit stark, jetzt meldet sich auch eine Initiative zu Wort, die die Digitalisierung in Hannover vorantreiben will. Der Verein Digitales Hannover will die digitalen Energien Hannovers bündeln, damit die ganze Stadt von der vermeintlichen Zukunftstechnik profitieren kann, erläutert der Vorsitzende des Vereins, Hartwig von Saß. „Unser Ziel ist es, die digitale Zukunft Hannovers mitzugestalten“, sagt er. Dabei gehe es um weit mehr als freies Wlan in der City.

Zwar gebe es in der Landeshauptstadt bereits zahlreiche digitale Aktivitäten, diese seien allerdings oftmals isoliert und arbeiteten nebeneinander statt miteinander, betont von Saß, der Sprecher der Cebit war. Der Verein, der sich im August offiziell gegründet hat, setzt sich aus digital interessierten Hannoveranern und Vertretern von Unternehmen und Institutionen zusammen. Digitales Hannover habe bereits Workshops mit Oberbürgermeister Stefan Schostok und Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette organisiert.

Im Gegensatz zu Wulf habe der Verein bereits konkrete Vorstellungen über künftige Aktivitäten, sagt von Saß. So soll ein sogenannter „digitaler Leuchtturm-Event“ an mehreren Orten in der Stadt zeigen, wie sehr Hannover von der Digitalisierung profitieren kann, sagt von Saß. Die Veranstaltung könnte während des Maschseefestes beispielsweise am Maschsee, in der Innenstadt sowie in der Kreativschmiede Hafven stattfinden. Saß erinnert an den Ideenboulevard beim Maschseefest, auf dem innovative digitale Ideen vorgestellt wurden. Außerdem gab es im Courtyard Hotel Vorträge und Diskussionsveranstaltungen.

„Am Maschsee erreicht man sehr viele Menschen“, sagt der Vorsitzende der Initiative. Ansprechpartner seien alle diejenigen, „die im beruflichen oder privaten Zusammenhang mit der Digitalisierung zu tun haben“, betont von Saß. Es gehe auch darum, zu zeigen, was es bereits in Hannover gebe. Als Beispiele nannte von Saß den Digital Hub des RND bei der Madsack Mediengruppe oder den Heise-Verlag, unter anderem mit der Computerzeitschrift ct.

Unterstützung erhält der Verein von der Wirtschaftsförderung von Stadt und Region, Hannoverimpuls. Die Wirtschaftsförderer stellen zwei Mitarbeiter für die Vereinsgeschäftsstelle zur Verfügung. Der Verein ist zu erreichen unter www.digitaleshannover.de.

Von Mathias Klein

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