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Aus der Stadt Neue Rundgänge: Das sind die schönsten Graffiti von Hannover
Hannover Aus der Stadt

Neue Graffiti-Rundgänge: So bunt ist Hannover

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16:51 30.07.2019
Nicht zu übersehen: Ein Panda am Kötnerholzweg. Quelle: Irving Villegas
Hannover

Hannover ist eine bunte Stadt. Man muss nur auf die Hauswände und Fassaden gucken. Jetzt gibt es sogar kleine Rundgänge für Stadtbummler und Touristen auf der Suche nach ungewöhnlichen Fotomotiven: Die Tourismusexperten der Hannover Marketing Gesellschaft (HMTG) haben Graffiti ausgewählt, die die Häuser in Hannover nicht verschandeln, sondern – im Gegenteil – ganz besonders verzieren. Im Internet haben sie dann Touren durch die Stadtteile Linden, Nordstadt, sowie List und Oststadt zusammengestellt, auf denen man die Kunstwerke anschauen und natürlich auch fotografieren kann.

Es sind allesamt legal gesprühte Bilder, Auftragsarbeiten von Könnern und Kreativen, die die Gebäude in den Quartieren unverwechselbar machen. Da lacht ein Panda von einer Hauswand am Kötnerholzweg, ein Posaunist schmückt eine Fassade in der Gerhardstraße, ein Herr mit Zylinder blickt von einer Toreinfahrt in der Asternstraße, ein Fantasie-Urwald umrankt einen Hauseingang in der Nedderfeldstraße, oder das Krümelmonster grüßt von einer Mauer in der Lister Straße.

Die Idee, gezielt auf die farbenfrohen Hingucker aus den Stadtteilen aufmerksam zu machen, sei im Team der HMTG entstanden, sagt Mitarbeiterin Maike Scheunemann. Die Kollegen hätten überlegt, welche Graffiti sie kennen und dann gemeinsam eine Auswahl getroffen. „Es gab auch Anregungen aus der Szene der Blogger, die Hannover besucht haben“, berichtet Scheunemann. Schließlich beauftragten die Tourismusexperten einen Fotografen, der die Kunstwerke an den Wänden ablichtete.

Wer durch Hannovers Straßen spaziert, kann viele sehenswerte Graffiti entdecken.

34 Motive sind dabei zusammengekommen. Wer seine Favoriten gefunden hat, kann eine individuelle Route gezielt planen und erfährt zugleich Wissenswertes über den Kiez. Dieser etwas andere Stadtführer, den jeder kostenfrei mit ein paar Klicks nutzen kann, soll nicht unbedingt auf die drei bislang ausgewählten Stadtteile beschränkt bleiben. „Wir zeigen erst einmal die Quartiere, die besonders viele sehenswerte Graffiti zu bieten haben“, erklärt Scheunemann. Doch sie ist sicher: Auch an anderen Ecken der Stadt lässt sich noch viel entdecken. „Über Instagram sind inzwischen schon einige Vorschläge eingegangen, welche Graffiti wir noch ins Angebot aufnehmen könnten.“

Grundsätzlich seien die ersten Reaktionen sehr positiv, vor allem auch von jungen Leuten, sagt Scheunemann. Halte die gute Resonanz an, sei es auch denkbar, künftig geführte Touren zu den Graffiti anzubieten – ähnlich wie die Stadtteilrundgänge, die die HMTG schon im Programm hat.

Von Juliane Kaune

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