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Aus der Stadt Emilia kommt um 0.07 Uhr zur Welt
Hannover Aus der Stadt Emilia kommt um 0.07 Uhr zur Welt
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16:51 01.01.2019
Emilia, Hannovers erstes Neujahrsbaby, erholt sich von den Strapazen der Geburt. Quelle: kutter_k
Hannover

Der Himmel über Hannover ist festlich erleuchtet, als Emilia zur Welt kommt. Um sieben Minuten nach Mitternach wird sie im Perinatalzentrum des Henriettenstifts in Kirchrode geboren. „Bei der Geburt konnten wir die Raketen hochsteigen sehen“, sagt der frisch gebackene Vater Marcel Michalski. Mit großem Abstand ist Emilia damit Hannovers erstes Baby im Jahr 2019. In der Medizinischen Hochschule Hannover kommt erst kurz vor sechs Uhr das erste Kind zur Welt, im Regionsklinikum herrscht am Neujahrstag Babyflaute. Emilias Mutter, Isabel Rink, will sich noch ein paar Tage in der Klinik erholen. Zwölf Stunden hat die Geburt gedauert.

Emilia wiegt 3455 Gramm und misst stolze 54 Zentimeter. Für die Eltern ist es das erste Kind. „Ich war bei der gesamten Geburt dabei und habe die Hand meiner Frau gehalten“, sagt der 31-jährige Michalski.

Für die Geburt ihrer Tochter haben sich die Eltern bestens vorbereitet. Das Kinderzimmer in Misburg ist seit einem halben Jahr eingerichtet und einen Krippenplatz haben sie auch schon organisiert. Vater Michalski arbeitet als Metallbauer, Mutter Rink ist medizinische Fachangestellte. Beide wollen am 26. Januar heiraten. Und ein Stoffhase zum Kuscheln liegt auch schon neben dem Krankenhausbett bereit. Das Geschenk der Patentante hat etwa dieselbe Größe wie Emilia.

Die Angehörigen der jungen Eltern lassen es sich am Neujahrstag nicht nehmen, dem Nachwuchs einen Besuch abzustatten. Oma Michaela Rink hat einen Kalender vorbereitet, der für jeden Monat einen Gutschein bereithält. „Damit können sich die beiden alltägliche Dinge für das Baby kaufen, etwa Windeln“, sagt Michaela Rink. Zudem schenkt sie der Neugeborenen einen rosa Bademantel. Oma Rink sieht in dem ungewöhnlichen Geburtsdatum ihrer Enkelin nur Vorteile. „Sie kann ihren Geburtstag immer mit einem Feuerwerk feiern“, sagt sie.

Von Andreas Schinkel

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