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Aus der Stadt Ratsherren müssen Bürgermeister vertreten
Hannover Aus der Stadt

Personalmangel im Rathaus: Ratsherren müssen Bürgermeister vertreten

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00:24 30.06.2019
Die Ratsherren Henning Hofmann (v.li.) und Thomas Klapproth helfen Bürgermeisterin Renate Kramarek bei der Sitzungsleitung. Quelle: Rainer Dröse
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Im Rathaus wird der Personalmangel immer offensichtlicher. Nicht nur auf der Dezernentenebene fehlt seit Monaten eine Führungskraft für Personal und Kultur, auch in der Bürgermeisterriege klaffen Lücken. Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz (CDU) ist seit Längerem erkrankt, Bürgermeister und Ratsvorsitzender Thomas Hermann (SPD) konnte aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung nicht an dieser Ratssitzung teilnehmen.

Auswirkungen der Rathausaffäre

Verblieben ist Bürgermeisterin Regine Kramarek (Grüne), die repräsentative Aufgaben übernimmt und am Donnerstag die Ratssitzung leitete. Da sie die Auszählung der Stimmen nicht allein übernehmen kann, sprangen zwei Ratsherrn ein: SPD-Mann Henning Hofmann und CDU-Ratsherr Thomas Klapproth. „Die Verwaltung und die Dezernenten sind seit Langem besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Es fehlen Personen, deren Aufgaben von anderen übernommen werden müssen“, sagte Kramarek und spielte damit auf die Auswirkungen der Rathausaffäre an. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) ist vorzeitig in den Ruhestand getreten, Personal- und Kulturdezernent Harald Härke suspendiert.

Von Andreas Schinkel

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