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Aus der Stadt Personalrat wehrt sich gegen Filzvorwürfe
Hannover Aus der Stadt

Personalrat in Hannovers Rathaus wehrt sich gegen Filzvorwürfe

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17:57 17.05.2019
Symbolbild
Symbolbild Quelle: Moritz Frankenberg
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Hannover

Die städtische Personalratschefin Karin Gödecke hat sich in einer Mitteilung an die Beschäftigten gegen Vorwürfe gewehrt, in der Stadtverwaltung herrsche Filz und Lähmung. Erhoben hatte diese im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Oberbürgermeister Stefan Schostok unter anderem die CDU.

„Die Rathausaffäre hat in den vergangenen Wochen und Monaten in der öffentlichen Wahrnehmung alles überschattet“, schreibt Gödecke. Die Leistungen der Stadtverwaltung, die das Fundament für ein gutes Leben und Miteinander in Hannover darstellten, seien völlig ausgeblendet worden. 11.500 Beschäftigte leisteten seit Jahren mit viel Engagement tagtäglich gute Arbeit. „Ich erwarte, dass abstruse und interessengeleitete Polemik aufhört – sowohl in der öffentlichen Darstellung als auch von Teilen der Ratspoltitik“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Schostoks Rückzug nennt Gödecke menschlich bedauerlich, aber inhaltlich richtig. Der Schritt verdiene Respekt. Jetzt müsse der Fokus wieder auf das Wesentliche gerichtet werden. Die anstehende Übergangszeit stelle eine neue Herausforderung dar. Gemeint ist die Phase bis zur Wahl eines neuen Oberbürgermeisters, die vermutlich im November ansteht.

Von Bernd Haase

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