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Aus der Stadt Schüler setzten sich mit der Zukunft ihrer Sophienschule auseinander
Hannover Aus der Stadt

Projektwoche in Hannover-Zoo: Schüler setzten sich mit der Zukunft ihrer Sophienschule auseinander

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18:00 07.11.2019
Die Sophienschule präsentiert im Hauptgebäude an der Seelhorststraße Ergebnisse ihrer Projektwoche, die auch ganz viel mit dem Umzug in das neue Schulgebäude an der Luerstraße zu tun haben. Quelle: Navid Bookani
Zoo

Die Schule der Zukunft hat für Ella (11) ein Planetarium und das Fach Astronomie auf dem Stundenplan. „Wenn man in der Schule in den Sternenhimmel gucken kann, das wäre toll“, findet auch Janina (11). Die Sechstklässlerinnen haben während der Projektwoche an der Sophienschule Modelle davon gebaut, wie ihre Vision von Schule aussieht. Kunstlehrerin Gabriele Rodriguez ist begeistert von der Kreativität der Jugendlichen. Da gibt es ganz viel Natur und Grün in einem Outdoor-Klassenzimmer, aber auch einen Virtual-Reality-Tunnel. Die Schüler wünschen sich drinnen einen Raum zum Chillen und draußen viel Platz zum Toben, Klettern und Aufspannen einer Slackline.

„Neue Räume – neue Wege“

Die von Julia Heßbrüggen und Martin Beling maßgeblich mitorganisierte Projektwoche steht unter dem Motto „Neue Räume – Neue Wege“. Im Februar 2021 soll das Gymnasium aus dem denkmalgeschützten Backsteingebäude an der Seelhorststraße in einen Neubau an die Lüerstraße ziehen, auf dem Gelände ist bislang nur die Außenstelle für die unteren Jahrgänge untergebracht. „Es geht auch darum, was wir als Schulgemeinschaft in das neue Gebäude mitnehmen können“, sagt Schulleiter Peter Kindermann und meint das eher im übertragenen Sinne.

In 45 Projekten haben sich die Fünft- bis Zwölftklässler mit ganz praktischen Dingen wie Schulmöbeln, etwa höhenverstellbare Tische, und selbst gebauten Musikinstrumenten befasst, aber auch Wegweiser für das neue Schulgebäude gebastelt, die Schulbibliothek aufgepeppt und Mode kreiert. Angeboten worden sind zudem Projekte zu Fotografie, Parkourtraining, Upcycling, Klimamessung und zum Umgang mit Rechtsradikalismus.

Planetarium steht noch in den Sternen

Seit anderthalb Jahren nimmt die Schule an dem Landesprogramm „Schule:Kultur“ teil, das vom Kultusministerium, der Mercator-Stiftung und der Stiftung Kulturregion Hannover gefördert wird. Außerschulischer Kooperationspartner des Gymnasiums ist der Kunstverein. Eine Gruppe hat auch ihre eigenen digitalen Videoführungen zur Ausstellung von Kaari Upson gedreht.

Ob die neue Sophienschule tatsächlich ein Planetarium bekommen wird, wie Ella und Janina es sich wünschen, steht noch in den Sternen. Ein Fotolabor aber wird es auf alle Fälle geben.

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Von Saskia Döhner

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