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Aus der Stadt Kampfkandidatur um Vorsitz der SPD-Ratsfraktion bahnt sich an
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Rat der Stadt Hannover: Kampfkandidatur um Vorsitz der SPD-Ratsfraktion bahnt sich an

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20:02 17.11.2019
Lars Kelich (li.) und Jens Menge wollen sich beide um den Vorsitz der SPD-Ratsfraktion bewerben. Quelle: Andreas Schinkel
Hannover

In der hannoverschen SPD dreht sich das Personalkarussell weiter. Nicht nur die Partei sucht eine neue Führung, auch die Ratsfraktion wählt am Dienstag, 26. November, einen neuen Vorsitzenden. Nach Informationen der HAZ läuft es auf eine Kampfkandidatur zwischen dem Baupolitiker Lars Kelich und dem Finanzexperten Jens Menge hinaus. Die Entscheidung könnte knapp ausfallen.

Eigentlich wollte man in der SPD eine Kampfkandidatur vermeiden, um nicht den Eindruck von Zerrissenheit zu erwecken. Doch bisher scheinen beide Kandidaten gewillt, ihren Hut in den Ring zu werfen. Die Rats-Genossen haben die Wahl zwischen zwei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten.

Kelich: Mann für die Abteilung Attacke

Der 35-jährige Lars Kelich gilt als versierter Baupolitiker und als Mann für die Abteilung Attacke. Er sitzt seit 2016 im Rat und hat es inzwischen bis zum Fraktionsvize gebracht. Manchen in der Fraktion tritt er bisweilen zu breitbeinig auf, andere glauben, dass die Fraktion durch seine Führung mehr Profil gewinnt.

Menge: Mann für Vermittlungen

Der 45-jährige Jens Menge wird in der Fraktion als ruhiger Finanzpolitiker geschätzt. Im Gegensatz zu Kelich hält er sich mit zugespitzten Kommentaren in der Öffentlichkeit zurück. Manche in der Fraktion meinen, dass ihn sein diplomatisches Geschick für den Chefposten qualifiziert, andere halten ihn für zu blass und zu profillos.

Nötig wird die Wahl einer neuen Fraktionsführung, weil die langjährige Chefin Christine Kastning ihren Posten räumt. Das habe nichts mit der Niederlage der SPD bei der Oberbürgermeisterwahl zu tun, betonte sie gegenüber der HAZ. Vielmehr sei der Rückzug ein erster Schritt, die Kommunalpolitik zu verlassen. Bei der nächsten Wahl im Herbst 2021 wolle sich nicht mehr antreten.

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Von Andreas Schinkel

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