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Aus der Stadt Schulausfall und Kinderbetreuung: Große Unternehmen sind flexibel
Hannover Aus der Stadt

Schulausfall und Kinderbetreuung wegen Sturmtief Sabine in Hannover: Firmen reagieren flexibel

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17:25 10.02.2020
Große Unternehmen in Hannover haben meist kein Problem, ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten zu lassen, wenn es Probleme mit der Kinderbetreuung gibt. Quelle: Daniel Naupold, dpa
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Hannover

Der flächendeckende Schulausfall in der Region Hannover wegen des Sturmtiefs „Sabine“ hat am Sonntagabend bei einigen Eltern für hektische Aktivitäten am Telefon oder über Whatsapp gesorgt. Denn sie mussten klären, was mit den Kindern passiert, während sie zur Arbeit fahren. Zwar sind die Schulen verpflichtet, auch bei Schulausfall wegen extremen Wetters die Schüler zu betreuen. Aber Schüler ab dem Teenageralter sind nur schwer zu überreden, bei Schulausfall zur Schule zu gehen. Zudem fürchteten manche Eltern die Gefahren, die Kindern auf dem Weg vom Bus bis zur Schule durch herabbrechende Äste oder herabstürzende Dachziegel drohte.

Eine Möglichkeit, die viele Unternehmen in Hannover ihren Mitarbeitern anbieten, ist, auch kurzfristig von zu Hause aus zu arbeiten. Bei dem Autozulieferer Continental haben Mitarbeiter seit dem Jahr 2016 die Möglichkeit des Homeoffice, berichtet Sprecherin Nicole Goettlicher. Damit werde nicht nur ein Umfeld für kreative und innovative Mitarbeit geschaffen. Sondern die Regelung diene auch dazu, Privat- und Berufsleben gut zu vereinbaren.

Mitarbeiter können flexibel reagieren

Auch bei der Tui können die Mitarbeiter flexibel reagieren, wenn sie wegen eines Schulausfalls Kinderbetreuungsprobleme haben oder durch ausgefallene Bahnen nicht zur Arbeit kommen konnten, berichtet Sprecherin Anja Braun. Das Unternehmen biete seinen Mitarbeitern in der Zentrale in Hannover „generell flexibles und mobiles Arbeiten an“, dazu gehöre auch die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten.

Bei der Hannoverschen Volksbank und bei der Stadtverwaltung können die Mitarbeiter entweder im Homeoffice arbeiten oder auch ihre Kinder mit an den Arbeitsplatz bringen. Voraussetzung sei jedoch eine Absprache mit der jeweiligen Führungskraft, sagt Volksbanksprecher Marko Volck. Außerdem könne nicht jeder Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, in den Geschäftsstellen sei eine gewisse Mindestbesetzung nötig.

Stadt bietet Notfallbetreuung an

Das Mitbringen von Kindern sei natürlich nur dann möglich, wenn es die jeweiligen Aufgaben des städtischen Mitarbeiters auch zuließen, sagt Stadtsprecherin Konstanze Kalmus. Sie weist auf eine Möglichkeit der Kinderbetreuung für die Fälle hin, bei denen alle anderen Möglichkeiten gescheitert sind: Fluxx heißt eine von der Stadt initiierte Notfallbetreuung für Familien. Die Fluxx-Beratung ist unter der Telefonnummer (05 11) 16 83 21 10 zu erreichen.

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