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Aus der Stadt Hannover soll ein neues Gymnasium bekommen
Hannover Aus der Stadt Hannover soll ein neues Gymnasium bekommen
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00:17 22.09.2018
Das Gymnasium Limmer, Hannovers neuestes Gymnasium, hat vor zwei Jahren seinen Betrieb aufgenommen, doch der Bedarf wächst. Quelle: Samantha Franson
Hannover

In Hannover soll ein weiteres Gymnasium entstehen. Auf den Neubau eines 18. Gymnasiums hat sich nach Informationen der HAZ die Ampel-Mehrheit im Rat (SPD, Grüne, FDP) kürzlich geeinigt. Ein entsprechender Antrag soll den Ratsgremien kommende Woche vorgelegt werden. Darin wird die Stadtverwaltung unter anderem aufgefordert, eine Holzbauweise für das neue Gebäude zu prüfen. Mehrere Standorte stehen zur Auswahl, voraussichtlich wird es auf ein Grundstück am Kronsberg nahe dem geplanten Neubaugebiet hinauslaufen.

Dem Vernehmen nach sind der Entscheidung des Ampel-Bündnisses schwierige Verhandlungen vorausgegangen. Dabei wurde nach Auskunft von Teilnehmern um die Frage gestritten, welche Schulform sinnvoll ist – Gesamtschule oder Gymnasium. Selbst innerhalb der SPD gingen die Meinungen auseinander. Am Ende einigte man sich auf ein Gymnasium mit reformpädagogischem Ansatz. Standort könnte der Schützenplatz in Bemerode (Kronsberg) sein.

Mit der Entscheidung für ein 18. Gymnasium wäre vorerst auch eine „Schule der Kulturhauptstadt“ vom Tisch. Ein entsprechendes Projekt verfolgt ein Bündnis von Lehrern, Eltern, Schülern und Gewerkschaften. Nach ihren Vorstellungen soll auf ein weiteres Gymnasium verzichtet und stattdessen eine neue Schulform entstehen – ohne Noten, ohne Sitzenbleiben und ohne feste Jahrgänge.

Von Andreas Schinkel

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