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Aus der Stadt Gymnasien wollen nicht auf Realschulniveau unterrichten
Hannover Aus der Stadt

Schulformwechsler: Relschulunterricht ist nicht Auftrag der Gymnasien

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18:26 03.06.2019
Am Gymnasium sollen Kinder für eine etwaige spätere Hochschulkarriere vorbereitet werden. Quelle: dpa
Hannover

Die Sprecher der Gymnasien in Hannover haben der Frage, ob Gymnasien künftig auch auf Realschulniveau unterrichten sollen, um Kindern einen Schulwechsel zu ersparen, eine klare Absage erteilt. Das Gymnasium habe einen eindeutigen Bildungsauftrag, erklären Beate Günther von der Schillerschule und Karl-Heinz Heinemann von der Lutherschule. Im Schulgesetz stehe, dass das Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung vermittle und den Erwerb der allgemeinen Studierfähigkeit ermögliche.

Gymnasien bereiten auf das Studium vor

Da in diesem Schuljahr rund 300 Schüler die Gymnasien verlassen müssen, gleichzeitig aber die Gesamt- und Oberschulen ebenso wie die Realschulen in den oberen Jahrgängen voll sind, war der Ruf laut geworden, dass die Gymnasien diese Schüler doch auch weiter unterrichten könnten.

Eltern und Kinder würden sich ganz bewusst für eine Schulform entscheiden, und es sei gut, dass sie das durch den freien Elternwillen auch könnten, schreiben Günther und Heinemann in ihrer Stellungnahme. Denn Eltern würden – zusammen mit den Grundschullehrern – ihre Kinder am besten kennen und wissen, welcher Weg der richtige für sie sei, heißt es in der Erklärung der Direktoren. Der Schulträger müsse dafür sorgen, dass der Elternwille auch umgesetzt werden könne.

„Für jeden Menschen ist es wichtig, in einer Gruppe mitmachen zu können, sich an anderen zu messen, um seine eigenen Fähigkeiten und Grenzen zu erfahren. Dabei sollte jeder Mensch möglichst viele positive, ihn selbst bestätigende Erlebnisse haben, damit er wachsen kann“, schreiben Günther und Heinemann. Wenn ein Schüler am Gymnasium dies nicht mehr erreiche, dann müssten „liebevoll andere Wege“ gesucht werden. Jeder Mensch sei gleichwertig, nur die Wege unterschiedlich.

Von Saskia Döhner

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