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Aus der Stadt Das Büro auf Zeit kommt auch in Hannover in Mode
Hannover Aus der Stadt

Shared Offices: Immer mehr flexible Büroflächen in Hannover

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00:16 26.05.2019
In den Obergeschossen des Neubaus an der Vahrenwalder Straße will der Nürnberger Anbieter Design-Offices flexibel nutzbare Büros einrichten. Quelle: Visualisierung: List
Hannover

Wenn Großunternehmen Flächenengpässe haben oder junge Start-ups sich anfangs nicht festlegen wollen, greifen beide gerne auf Büros zurück, die zeitlich befristet zu mieten sind. In vielen Metropolen ist das längst Standard, jetzt kommt der Trend spürbar auch in Hannover an. 15 lokale Anbieter gibt es bereits. Jetzt haben einer Auflistung des Immobilienentwicklers Jones Lang LaSalle (JLL) zufolge vier überregional tätige Unternehmen Flächen erworben, die sie künftig als sogenannte flexible Office-Spaces anbieten. Damit verdoppele sich die Zahl der potenziellen Arbeitsplätze in dieser Büroform, heißt es bei JLL.

Hannover hat bereits 15 Coworking Spaces

Bisher ist das bekannteste Projekt mit flexibel nutzbaren Büros in Hannover der Hafven in der Nordstadt, wo sich nicht nur Schreibtischarbeitsplätze und Konferenzräume, sondern auch hochmoderne Werkstätten teilnutzen lassen. Schon länger gibt es zudem im Capitol-Hochhaus am Schwarzen Bären den Edelstall, der ebenfalls als Coworking Space fungiert. Insgesamt 15 solcher Angebote fänden sich derzeit in Hannover, listet Hannovers JLL-Chef Dominik Talhof auf.

Vier neue flexible Büroprojekte in Hannover geplant

An der Vahrenwalder Straße gegenüber der alten Conti-Zentrale kommt jetzt der Nürnberger Anbieter Design-Offices hinzu. Über dem dort geplanten Rewe-Markt – das Gebäude befindet sich noch im Rohbau – will Design-Offices voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2020 etwa 340 Arbeitsplätze anbieten. Und im Allianz-Hochhaus an der Brühlstraße, neuerdings Tower 31 genannt, will rent24 wahrscheinlich schon in diesem Jahr ein flexibles Bürokonzept in Innenstadtnähe anbieten.

Im Herbst will zudem das Beratungsunternehmen Assure-Consulting aus Wehrheim bei Frankfurt im Expo-Park auf dem ehemaligen Gelände des rumänischen Pavillons mit dem Bau eines 1600 Quadratmeter großen Gebäudes beginnen, das von Startups, Studenten und Messebesuchern als Coworking Space genutzt werden kann. Unweit davon will nach Angaben von JLL die Firma Riegler & Partner ein Business-Center mit ähnlichem Zweck errichten.

Zahl der Bürobeschäftigten in flexiblen Büros kann sich verdoppeln

Hannover habe schon jetzt mit 15 flexiblen Büro-Standorten auf etwa 11.000 Quadratmetern einen großen Fundus an derartigen Angeboten, sagt JLL-Analysechef Helge Zahrnt. Damit gebe es für 0,5 Prozent der rund 150.000 Bürobeschäftigten in der Stadt solche flexiblen Angebote. Wenn die vier neuen Standorte hinzugekommen seien, habe sich diese Quote verdoppelt.

Von Conrad von Meding

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