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Aus der Stadt Lastwagenfahrer stirbt bei Unfall auf A7
Hannover Aus der Stadt Lastwagenfahrer stirbt bei Unfall auf A7
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06:11 17.01.2019
Der Lastwagen hat auf der A7 bei Großburgwedel die Mittelschutzplanke durchbrochen. Quelle: Christian Elsner
Großburgwedel

Auf der Autobahn 7 bei Großburgwedel hat kurz vor 16 Uhr ein Lastwagen die Mittelleitplanke durchbrochen. Der 55-jährige Fernfahrer wurde bei dem schweren Unfall im Führerhaus eingeklemmt und kam ums Leben. Nach Angaben von Polizeisprecher Philipp Hasse war der Lkw mit einem mit Zement gefüllten Silo-Anhänger in Richtung Norden unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam und durch die Schutzeinrichtung brach. Auf der anderen Autobahnseite drehte sich der 40-Tonner eines Baustoff-Transporteurs aus dem Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein um 180 Grad und blieb auf Fahrerseite liegen, Kraftstoff ergoss sich über alle drei Spuren. „Wie durch ein Wunder wurde niemand weiteres verletzt“, so Hasse.

Ein Lastwagenfahrer ist am Mittwoch auf der Autobahn 7 bei Großburgwedel getötet worden. Der Mann hatte mit seinem Lkw aus bislang ungeklärter Ursache die Mittelleitplanke durchbrochen. Das Fahrzeug kippte auf die Seite und der Fahrer wurde eingeklemmt.

Die Feuerwehr Großburgwedel und der Rettungsdienst benötigten mehr als eine Stunde, um die Leiche bergen zu können. Die Gründe, weshalb der Lkw-Fahrer von der Straße abkam, sind noch unklar. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Beamten bitten daher Zeugen, sich unter der Telefonnummer (0511) 109 18 88 zu melden.

Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nacht andauern. Am Donnerstagmorgen sind in beide Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrspuren freigegeben. Um den Lastwagen wieder aufzurichten, musste ein Kran zur Einsatzstelle beordert werden. Der Sachschaden wird auf eine Viertelmillion Euro geschätzt.

Die A 7 Richtung Süden war am Mittwoch komplett gesperrt, in der Gegenrichtung wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. In beide Richtungen hatten sich mehrere Kilometer lange Staus gebildet. Polizei und Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) Niedersachsen baten die Autofahrer, eine Rettungsgasse zu bilden und das Gaffen zu unterlassen. „Bitte behindert die Arbeit der Einsatzkräfte nicht!“, schrieb die Polizei auf Twitter.

Die Umleitungsempfehlung der VMZ aus Richtung Norden führte ab dem Dreieck Hannover-Nord über die A 352 bis zum Dreieck Hannover-Herrenhausen und die A 2 zurück zur A 7. Auf der A 352 bis zur Abfahrt Flughafen und von dort auf der B 522 in Langenhagen kam es am Abend wegen des starken Verkehrs zu starken Behinderungen. Vor allem der Lkw-Verkehr standen nahezu auf der gesamten Länge, erst gegen 21.20 Uhr entspannte sich die Situation.

Von Peer Hellerling

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