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Aus der Stadt Darum schaltet die Stadt drei Ampeln auf Schlafbetrieb
Hannover Aus der Stadt

Stadt Hannover schaltet erstmals Ampeln auf Schlafbetrieb

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00:21 18.05.2019
So genannte Schlafampeln zeigen zunächst gar kein Signal an und können bei Bedarf vom Fußgänger selbst in Betrieb genommen werden. Quelle: Marta Krajinović
Hannover

Am kommenden Montag gehen erstmals drei sogenannte Schlafampeln im Stadtgebiet in Betrieb. Es handelt such um die beiden Fußgängerampeln zwischen dem Hauptgebäude der Leibniz-Universität und der Stadtbahnhaltestelle sowie eine weitere Fußgängerampel am nördlichen Zugang zur Haltestelle am Schneiderberg.

Aufkleber weisen auf die veränderte Situation für Fußgänger hin. Quelle: Stadt Hannover

Bisher zeigten alle drei Ampeln wie viele andere auch in Hannover in der Grundstellung Rot für Fußgänger und kein Licht für Autoverkehr. Wer die Nienburger Straße überqueren wollte, musste sich per Knopfdruck grünes Licht holen. Schlafampeln, deren erstes Exemplar in der Region vor zwei Jahren in Großburgwedel getestet wurde, zeigen gar kein Licht an. Für Fußgänger ergeben sich damit zwei Möglichkeiten: Sie können eine Taste drücken und dann einige Sekunden lang auf Grün warten. Sie können aber auch auf den Ampelbetrieb verzichten und so die Straße queren. Dabei müssen sie aber auf den Autoverkehr achten, denn der hat in dieser Situation Vorrang.

Über die neue Situation und die beiden Möglichkeiten informiert die Stadt per Aufkleber sowie mit einem QR-Code für diejenigen, die Ausführlicheres wissen wollen. Die Aktion wird von Begleituntersuchungen und Befragungen flankiert.

Ebenfalls vor zwei Jahren hatte der Stadtbezirksrat Mitte mit der Idee geliebäugelt, Schlafampeln an der Marienstraße installieren zu lassen. Die Polizei, die gegen diesen Ampeltypus zwar generell nichts hat, sie aber nicht an jedem Standort für geeignet hält, riet ab. Der Verkehr sei zu dicht; auch gebe es im Umfeld der Straße eine Grundschule und ein Krankenhaus. Der Verkehrsclub Deutschland und der Fußgängerverein befürworten die Methode, weil Fußgänger besser vorankommen. Sie verweisen auf Schlafampeln in Bremen, die problemlos funktionierten.

Von Bernd Haase

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