Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt AfD wünscht sich Schuldenuhr im Rathaus
Hannover Aus der Stadt AfD wünscht sich Schuldenuhr im Rathaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:05 07.01.2019
Vorbild fürs Rathaus? Ein Display im Saal der CDU-Landtagsfraktion zeigt den Schuldenstand des Landes Niedersachsen an. Quelle: picture alliance / dpa
Hannover

Die Wirtschaft brummt, Hannovers Stadtkasse ist prall gefüllt – dennoch schiebt die Verwaltung einen Schuldenberg vor sich her. Die AfD fordert, dass der Schuldenstand Hannovers künftig auf einem Display im Rathaus angezeigt wird. Begründung: Vielen Mitgliedern des Rates scheine die Höhe des Schuldenbergs nicht bewusst zu sein. Das zeige sich daran, meint die AfD, dass für den Haushalt 2019 und 2020 neue Schulden von insgesamt 56 Millionen Euro beschlossen wurden. „Es muss dringend zu einem Mentalitätswechsel kommen, eine Schuldenuhr kann dazu beitragen“, findet AfD-Fraktionschef Sören Hauptstein.

1,57 Milliarden Euro betragen die Altschulden der Stadt Hannover. Sie resultieren aus langfristigen Krediten, die vor Jahrzehnten aufgenommen wurden, um vor allem den U-Bahn-Bau zu finanzieren. Jedes Jahr zahlt die Stadt 50 bis 60 Millionen Euro Zinsen, ohne einen Cent zu tilgen. Das ist bei der Kreditaufnahme für dieses und kommendes Jahr anders. Die Stadt macht zwar neue Schulden, doch hat die Kämmerei einen Tilgungsplan für das Investitionspaket erstellt. Vor allem Schulen und Kitas kommt das Geld zugute.

Schuldenuhren sind ein ebenso beliebtes wie plakatives Instrument, um Politiker zu größerem Sparwillen zu ermuntern. Im niedersächsischen Landtag hängt ein Defizit-Zähler, auch auf der Internetseite des Bundes lässt sich der aktuelle Schuldenstand ablesen. Die Schuldenuhr des Bundes läuft derzeit rückwärts.

Von Andreas Schinkel

Die Polizei Hannover hat den Angreifer identifiziert, der vergangenen Mittwoch einen 47-Jährigen am Kröpcke eine Rolltreppe heruntergetreten haben soll. Es handelt sich demnach um den 16-Jährigen. Die Ermittlungen gegen die anderen beiden jungen Männer dauern an.

07.01.2019

Das Unternehmen muss sparen, damit die Zahlen besser werden. Jetzt ist bekannt geworden, in welchem Bereich die einzusparenden Stellen gestrichen werden sollen.

10.01.2019

Der 18-Jährige, der auf der Flucht vor der Polizei einen 82-Jährigen tot fuhr, muss für acht Jahre ins Gefängnis. Außerdem soll er eine Entziehungskur antreten. Die Jugendkammer spricht in ihrem Urteil von einem Mord aus Verdeckungsabsicht.

10.01.2019