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Aus der Stadt Fundbüro zieht auch in den Neubau am Schützenplatz
Hannover Aus der Stadt

Stadtverwaltung Hannover: Behördenumzug zum Schützenplatz ist nahezu abgeschlossen

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18:21 21.10.2019
Das neue Verwaltungsgebäude am Schützenplatz ist demnächst voll belegt. Als letzte Behörde zieht das Fundbüro ein. Quelle: Foto: Katrin Kutter
Hannover

Mehr als 600 Mitarbeiter, täglich bis zu 3000 Kunden – im neuen Verwaltungszentrum am Schützenplatz werden in ein paar Tagen alle Büros besetzt sein. Als letzte Behörde zieht in dieser Woche das Fundbüro von der Herrenstraße zum Schützenplatz. Damit ist der monatelange Umzug von Dienststellen des Fachbereichs Recht und Ordnung zum Schützenplatz abgeschlossen. In dem modernen Verwaltungsbau residieren unter anderem die Kfz-Zulassungsstelle, die Ausländerbehörde und das Standesamt. Das Fundbüro öffnet am neuen Standort kommenden Montag, 28. Oktober. Bis dahin bleibt das Büro geschlossen.

Bürgeramt Mitte bleibt am Aegi

80 Millionen Euro hat das Hannover Service Center, so der offizielle Name des Verwaltungsbaus, gekostet. Die Idee war, besucherstarke Behörden, die bisher über das Stadtgebiet verteilt waren, an einem Standort zusammenzuziehen. Insbesondere die Ausländerbehörde, zuvor im maroden Gebäude in der Leinstraße nahe der Markthalle untergebracht, sollte ein neues Gesicht und mehr Platz bekommen. Ursprünglich war auch geplant, das Bürgeramt Mitte, zuvor ebenfalls in der Leinstraße beheimatet, am Schützenplatz unterzubringen. Derzeit residiert das Bürgeramt in Räumen der ehemaligen Sparkasse am Aegidientorplatz – eigentlich eine Zwischenstation, die jetzt zur Dauerlösung wird. Das Amt am Aegi werde gut angenommen, heißt es vonseiten der Stadt.

Ausschilderung wird überprüft

Der Neubau am Schützenplatz ist 200 Meter lang, bis zu sechs Etagen hoch und hat eine Nutzfläche in der Größe von drei Fußballfeldern. Manche Bürger haben beklagt, dass sie sich in dem neuen Gebäude nur schwer zurechtfinden und die Ausschilderung zum Teil unklar sei. Die Stadt will das Leitsystem überprüfen. Möglicherweise müsse man zusätzliche Schilder anbringen, heißt es.

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Von Andreas Schinkel

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