Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Das sind die zehn größten Straßenbauprojekte in Hannover
Hannover Aus der Stadt Das sind die zehn größten Straßenbauprojekte in Hannover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 14.04.2019
Die Neugestaltung der Brabeckstraße gehört zu den großen Projekten im Straßenbau, die derzeit laufen. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Das städtische Tiefbauamt hat am Donnerstag das Straßenbauprogramm für das laufende Jahr in der Landeshauptstadt vorgestellt. „Wir haben insgesamt mehr als 60 Baustellen auf der Liste, von denen sich einige bis ins kommende Jahr oder noch darüber hinaus hinziehen“, sagt Fachbereichsleiter Andreas Bode.

Kleiner Unsicherheitsfaktor: Bei einigen ist das Vergabeverfahren noch nicht abgeschlossen. „Bei den Aufträgen, die wir bisher erteilt haben, sind wir trotz des angespannten Marktes bei den kalkulierten Preisen geblieben“, erklärt er.

Insgesamt investiert die Stadt in diesem Jahr 34 Millionen Euro; davon 26 Millionen Euro für Neu- und Ausbau und weitere 8 Millionen Euro für den Erhalt von Straßenoberflächen. Dazu kommen Projekte der Stadtentwässerung, der Stadtwerke Enercity, der Infrastrukturgesellschaft der Region (Infra) und des Landes, wobei es sich zum Teil um parallele Baustellen handelt.

Das sind die zehn umfangreichsten Projekte:

Brabeckstraße: Hier wird schon seit längerem gearbeitet. Der erste Bauabschnitt soll bis zum Herbst beendet sein. Für den zweiten zwischen Bundesstraße 65 und Tiergarten laufen vorbereitende Arbeiten, er soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein.

Hohes Ufer: Die Stadt erneuert den letzten Teil der Promenade zwischen Goethestraße und Marstallbrücke und bestückt ihn mit Ufertreppe, Natursteinpflaster und Platanen. „Weil wir den Bereich absperren können, kommen wir schnell voran und sind im Herbst fertig“, verspricht Bode.

Wettbergen: Das Wohngebiet „In der Rehre“ ist mittlerweile fast komplett bezogen, deshalb werden die Bauarbeiter von Juni an die gleichnamige Straße ausbauen und mit Geh- und Radweg sowie Baumstreifen versehen. Das Projekt gliedert sich in drei Abschnitte und zieht sich bis ins Jahr 2021 hin.

Wedekindstraße: In der List läuft schon der Leitungsbau und dauert noch bis Juni. Es folgt der Straßenbau. „Die Wedekindstraße wird ihr Gesicht komplett verändern“, erklärt Bode – durch neue Radwege, Neuanordnung der Parkplätze und Bäume. Bis zum Sommer kommenden Jahres wird die Wedekindstraße deshalb Einbahnstraße Richtung Bödeckerstraße sein.

Friedrichswall: Begonnen hat die Radwegsanierung zwischen ehemaligem Maritim-Hotel und Karmarschstraße. In den Sommerferien lässt die Stadt dann die Fahrbahndecke zwischen Willy-Brandt-Allee und Friederikenplatz erneuern. „Wir können das so machen, dass immer eine Fahrspur frei bleibt“, verspricht Torgen Freimuth, Koordinator im Tiefbauamt. Abfräsen der alten und Einbau der neuen Decke würden in Nächten und an Wochenenden vorgenommen.

Vahrenwalder Straße: Sie ist mit täglich 60.000 Fahrzeugen hoch belastet und entsprechendem Verschleiß ausgesetzt, so dass eigentlich immer irgendwo Bauarbeiten anfallen. In diesem Jahr ist in den Sommerferien der Abschnitt zwischen Kanalbrücke und Sahlkamp an der Reihe. Außerdem saniert die Infrastrukturgesellschaft (Infra) der Region vier Hochbahnsteige. „Der Verkehr muss teilweise einspurig laufen“, sagt Freimuth.

Bereich Hans-Böckler-Allee und Pferdeturm: Von August bis zum Herbst lässt die Stadt den Einmündungsbereich der Seligmannallee umbauen, damit in Zukunft zweispurig in die Hans-Böckler-Allee abgebogen werden kann. In den Sommerferien laufen zusätzlich Gleisbauarbeiten durch die Infra. Der gesamte Bereich wird auch wegen des Neubaus des Continental-Konzerns umgestaltet. „Ziel ist es, dass die Conti im Herbst ihren Skywalk aufbauen kann“, erläutert Bode.

Salzburger Straße: Sie braucht zwischen Wiener- und Innsbrucker Straße eine Grunderneuerung und wird auch umgestaltet. „Wir legen vernünftige Rad- und Gehwege an sowie Parknischen“, sagt Bode. Das Ganze beginnt im August und dauert bis Mitte kommenden Jahres.

Badenstedter Straße: Von August bis November soll sie zwischen Bauweg und Lindener Berg eine neue Oberfläche und eine verbesserte Radwegführung erhalten.

Radschnellweg: An diesem Projekt ist viel herumgedoktert worden. Eigentlich soll er bis Lehrte führen, aber die Nachbarstadt ziert sich noch. Hannover fängt Mitte des Jahres langsam an und baut die vorhandenen Pisten in der Kestnerstraße und im Bereich des Stadtparks aus. Insgesamt verläuft der Schnellweg auf stadthannoverschem Gebiet von der Berliner Allee über Kleefeld bis zum Eisteichweg in Anderten.

Von Bernd Haase

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein 41-Jähriger verging sich in einer Davenstedter Einrichtung an zwei dementen Seniorinnen. Zur Verhandlung erschien der Angeklagte nicht – und bekam per Strafbefehl elf Monate Haft zur Bewährung auferlegt.

14.04.2019

So bemerkenswert kann das Leben in Hannover sein: In der täglichen Kult-Glosse „Lüttje Lage“ erzählen HAZ-Autoren von den skurrilen, absurden und lustigen Erlebnissen des Alltags. Heute: Regelwerk der Klinikraucher

11.04.2019

Durch die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren muss die Schillerschule im großen Stil umgebaut werden. Für 23,4 Millionen Euro soll das Gymnasium einen behindertengerechten Neubau mit Flachdach und Solaranlage erhalten.

11.04.2019