Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Tellkampfschule wartet auf Container
Hannover Aus der Stadt Tellkampfschule wartet auf Container
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:47 16.01.2019
Schon im Herbst 2018 war die Tellkampfschule Baustelle.
Schon im Herbst 2018 war die Tellkampfschule Baustelle. Quelle: Clemens Heidrich
Anzeige
Hannover

Schüler, Eltern und Lehrer der Tellkampfschule wollen nicht länger auf die Baugenehmigung für die Errichtung von Containern warten. In der Einwohnerfragestunde des Schulausschusses der Stadt haben sie am Mittwoch lautstark ihren Unmut geäußert. So könne Inklusion nicht gelingen, sagte eine Schülerin. Das Gymnasium will ab dem Sommer auch Kinder mit geistiger Behinderung aufnhemen. „Wie soll das gehen, wenn wir keine vernünftigen Differenzierungsräume haben? Die armen Kinder, die leiden darunter“, sagte ein Mädchen. Wegen der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren sind an nahezu allen Gymnasien in der Stadt Ausbaumaßnahmen nötig, vielerorts müssen Container aufgestellt werden. Bei der Tellkampfschule hätte der Bauantrag für die Errichtung von Containern schon im Herbst genehmigt werden sollen. Seitdem liegt er in der Bauverwaltung. Am Rande der Sitzung teilte Baudezernent Uwe Bodemann mit, dass die Genehmigung auf dem Postweg sei. Da waren die Schüler, Eltern und Lehrer aber schon gegangen.

Stellt Stadt Lehrern Schirme für den Gang zum Lehrerzimmer?

Die Sanierung der Südstädter Schule dürfte sich insgesamt aber noch drei Jahre hinziehen. Solange werden die Lehrer sich noch mit einem provisorischen Lehrerzimmer im Container auf dem Schulhof begnügen müssen. Der Personalratsvorsitzende fragte, ob man nicht wenigstens eine Überdachung einrichten könnte, damit die Lehrer bei Regen vom Schulgebäude trocken ins Lehrerzimmer kommen könnten. Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski sagte, die pragmatischere Lösung wäre, wenn die Stadt den Lehrern Schirme zur Verfügung stelle. Für eine Überdachung müsse wieder ein Bauantrag gestellt werden, der genehmigt werden müsse, warf ein Mitarbeiter des Gebäudemanagements ein.

Von Saskia Döhner