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Aus der Stadt 15 Stationen: Trimm-dich-Pfad in der Eilenriede ist runderneuert
Hannover Aus der Stadt

Trimm-Dich-Pfad in der Eilenriede ist runderneuert

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17:57 24.09.2019
Johannes Drechsel von den Stadtforsten hat mit Kollegen und Helfern 15 Trimm-dich-Stationen hergerichtet. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Der Trimm-dich-Pfad in der nördlichen Eilenriede hat in den vergangenen drei Wochen eine Runderneuerung erhalten. Auf einem 1,9 Kilometer langen Parcours stehen jetzt 15 Stationen. „Vier sind neu, bei den anderen haben wir die alten Geräte abgebaut und durch neue ersetzt“, erklärt Johannes Drechsel von den Stadtforsten.

Kraft- und Koordinationsübungen

Die Trimm-dich-Bewegung begann in den Siebzigerjahren als Kampagne des damaligen Deutschen Sportbundes und sollte der Gesundheitsförderung dienen. Zu dieser Zeit wurden in vielen deutschen Städten und Gemeinden die Trimm-dich-Pfade angelegt – darunter derjenige in Hannover. Die Idee: Wer joggt oder spazieren geht, kann sich unterwegs an einzelnen Stationen an Kraft- und Koordinationsübungen wie Balancieren, Stemmen oder Liegestütz versuchen.

Anlagen waren heruntergekommen

„Dieser Trimm-dich-Pfad ist vermutlich die älteste Sportanlage der Eilenriede“, sagt Hannovers Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Das hat man diesem zuletzt auch deutlich angesehen: Die Beschilderung trug noch die Optik aus dem vergangenen Jahrhundert; viele Geräte waren beschädigt oder komplett unbrauchbar.

Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette (links) und Kerstin Berghoff-Ising, Vorstandsmitglieder der Sparkasse, haben den Pfad offiziell frei gegeben. Quelle: Christian Behrens

Sparkasse finanziert den Löwenanteil der Kosten

Knapp 6000 Euro hat nun die Sanierung gekostet, wobei die Sparkasse Hannover 5000 Euro beigesteuert hat. Die städtischen Forstwirte haben mit Unterstützung von Mitarbeitern der Beschäftigungsförderung vom Stützpunkt Hölderlinstraße in Kleefeld die hölzernen Geräte angefertigt und im Wald aufgebaut. Das Holz stammt aus den Stadtwäldern. Wer sich orientieren will: Am Startpunkt an der Fritz-Behrens-Allee, gegenüber vom Zoo-Eingang, steht eine entsprechende Tafel.

Von Bernd Haase

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