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Aus der Stadt Trotz Trockenheit: Kein Grillverbot auf Grünflächen in Hannover
Hannover Aus der Stadt Trotz Trockenheit: Kein Grillverbot auf Grünflächen in Hannover
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07:50 19.04.2019
Grillen im Georgengarten wird am Osterwochenende möglich sein – trotz Trockenheit. Quelle: Villegas
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Hannover

Niedersächsischen Land- und Forstwirten macht die Trockenheit in diesem Frühjahr bereits zu schaffen – in Hannover ist die Lage noch entspannt. „Eine akute Brandgefahr auf den Grünflächen und in den Wäldern besteht nicht“, teilt Stadtsprecher Dennis Dix auf Nachfrage der HAZ mit. Dafür stecke noch genügend Feuchtigkeit in der Vegetation. Insofern sieht die Stadt keinen Anlass, ein Grillverbot auf den Grünflächen zu verhängen. Das war im Juli und August vergangenen Jahres während der extremen Dürre vonnöten. In den Stadtwäldern seien Grillen und Rauchen aber generell verboten, betont Dix.

Weiterlesen: Grillen in Hannover: Das müssen Sie beachten                        

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Dennoch sind die Böden auch in Hannover eigentlich zu trocken. Der Winter und das bisherige Frühjahr haben nicht genug Regen beschert, um die Trockenheit des Sommers im vergangenen Jahr auszugleichen. „Was das für die Vegetation bedeutet und wie sich das weiter entwickelt, muss man abwarten“, sagt Dix.

Trockenheit sorgt für kurze Blüte

In den Herrenhäuser Gärten bleibt man entspannt und hofft auf Niederschläge in der kommenden Woche. „Dann darf es auch mal zwei Tage hintereinander regnen“, findet Gartendirektor Ronald Clark. Derzeit stünden die Beete und Büsche in voller Blüte. Durch Sonne und Trockenheit sei die Pracht aber nur von kurzer Dauer, sagt Clark. Im Berggarten sollten Besucher am Osterwochenende ihre Aufmerksamkeit auf Magnolien mit ihren zartrosa Blüten richten sowie auf die späten Zierkirschen und den Flieder. „Auch das frische Grün der Linden ist eine Augenweide“, sagt Clark. Im Großen Garten entfalten Tulpen ihre ganze Farbenpracht, ebenso Stiefmütterchen und Narzissen.

Von Andreas Schinkel und Peer Hellerling