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Aus der Stadt Passagiere am Flughafen Hannover brauchen starke Nerven
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Überlastete Sicherheitskontrolle: Passagiere am Flughafen Hannover brauchen starke Nerven

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19:41 20.09.2019
Das Terminal A war von wartenden Passagieren überfüllt Quelle: privat
Hannover

Bis zu zwei Stunden mussten Reisende im Terminal A im Flughafen Hannover in Langenhagen am Freitagmorgen vor der Sicherheitskontrolle ausharren. Nicht nur Passagiere beschwerten sich, sondern auch Mitarbeiter des Bodenpersonals der Lufthansa. „Das ist kein Einzelfall und bereitet uns und anderen Fluggesellschaften Stress und Probleme. Einige von uns sind mit den Nerven am Ende“, sagt Mitarbeiterin Katja Burmann.

Teilweise tumultartige Zustände

Reisende berichteten, dass die Schlangen der Wartenden gegen 7 Uhr bis zum Ausgang des Terminals reichten. Die Zustände seien manchmal tumultartig gewesen – dann, wenn Betroffene aus Angst, ihren Flug zu verpassen, versuchten sich vorzudrängeln.

Zuständig für die Sicherheitskontrollen ist die Bundespolizei, die wiederum Dienstleistungsunternehmen mit der Aufgabe beauftragt. „Es gab generell ein erhöhtes Fluggastaufkommen, auch bedingt durch das Ende der Messe EMO“, sagt Bundespolizeisprecher Frank Steigerwald. Verschärft worden sei die Situation durch eine zusätzliche, nicht planbare Abfertigung eines Fluges sowie durch den krankheitsbedingten Ausfall eines Mitarbeiters, der kurzfristig nicht habe kompensiert werden können.

„Wir müssen ständig Passagiere umbuchen“

Lufthansa-Mitarbeiterin Burmann berichtet, es gebe ständige Engpässe seit Beginn der Umbauarbeiten im Terminal C im August vergangenen Jahres. Der Bereich steht deshalb nicht zur Verfügung – was zusätzliche Abflüge am Terminal A bedeutet. „Wir müssen ständig Passagiere umbuchen, die zwar pünktlich gekommen waren, aber wegen der Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle ihren Flug nicht erreichen“, sagt sie. Stressig sei das vor allem dann, wenn die Betroffenen dadurch auch Anschlussverbindungen nicht mehr erreichen. Dies sei schädlich für das Image des Flughafens und des Messe-standorts Hannover.

Nach Angaben von Flughafensprecher Sönke Jacobsen setzen sich Bundespolizei, Flughafen und Fluggesellschaften regelmäßig zusammen, um nach Möglichkeiten zu suchen, die Lage zu verbessern. „Sie wird sich entspannen, wenn das Terminal C wieder in Betrieb gehen kann“, verspricht er. Die Bauzeit war ursprünglich auf ein Jahr veranschlagt. „Das schaffen wir nicht ganz, es wird Mitte Oktober“, erklärt der Sprecher.

In den Herbstferien wird es eng

Damit bleibt das Terminal auch noch in den Herbstferien geschlossen, in denen das Passagieraufkommen noch einmal spürbar ansteigt. Flughafen, Bundespolizei und Fluggesellschaften raten Reisenden, rechtzeitig in Langenhagen einzutreffen. Die Lufthansa empfiehlt einen Zeitpuffer von mindestens zwei Stunden vor dem Abflug.

Von Bernd Haase

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