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Aus der Stadt 120 neue Stellen für das Jobcenter der Region Hannover
Hannover Aus der Stadt 120 neue Stellen für das Jobcenter der Region Hannover
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07:17 01.09.2010
Von Bernd Haase
Quelle: Heck

Das gemeinsame Jobcenter von Region und Arbeitsagentur darf 120 unbefristete Stellen einrichten. Damit entspannt sich die Personallage, was sowohl von Hannovers Agenturchefin Marianne Gersdorf als auch vom Personalrat begrüßt wurde. Zurückhaltender äußerte sich Erwin Jordan, Sozialdezernent der Region: „Damit ist die Hälfte des Problems erledigt“, sagte er. Von 120 weiteren der insgesamt 1400 Mitarbeiter laufen die Verträge Ende des Jahres aus. Gersdorf zeigte sich allerdings optimistisch, dass auch für sie eine Lösung gefunden wird.

Jordan hatte im Juli angesichts der Personalsituation im Jobcenter vor einer heraufziehenden Katastrophe gewarnt und die Arbeitsfähigkeit der Einrichtung, die in der Region mehr als 110.000 Hilfsempfänger betreut, bedroht gesehen. Die nun zugewiesenen Stellen stammen aus einem Pool des Bundes. „Unser Anteil ist weit größer, als wir das erwartet hatten“, freute sich Gersdorf. Das Stellenpaket werde genutzt, um befristete in unbefristete Stellen umzuwandeln. „Das eröffnet den Mitarbeitern neue Perspektiven, begrenzt die Fluktuation und verbessert damit die Qualität der Arbeit in den Jobcentern“, erklärte die Agenturchefin.

Personalratschef Uwe Lehmensiek sieht die Dinge ähnlich und sprach von einer frohen Botschaft. Eine für heute geplante Demonstration der Jobcenter-Mitarbeiter vor der Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Altenbekener Damm soll aber trotzdem stattfinden.

Unterdessen ist weiter unklar, ob die Region von 2012 an die Jobcenter allein betreibt oder an der Zusammenarbeit mit der Agentur festhält. In dieser Frage sind SPD und Grüne, Partner im Mehrheitsbündnis, bislang uneins. Die Sozialdemokraten sind für die Arbeitsgemeinschaft, die Grünen für die Alleinzuständigkeit der Region. Beide Fraktionen haben heute Sitzungen zum Thema, wollen aber nicht abstimmen. „Noch ist nicht abzusehen, wohin die Dinge laufen“, sagt ein Insider.

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