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Aus der Stadt Lukas Rieger lebt wieder bei Eltern in Lehrte
Hannover Aus der Stadt Lukas Rieger lebt wieder bei Eltern in Lehrte
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00:21 20.06.2018
125 Jahre Madsack - Geburtstagsparty vor dem Anzeiger Hochhaus. Die HAZ hat Lukas Rieger für ein Interview getroffen. Quelle: Philipp Von Ditfurth
Hannover

Eigentlich hat sich seit den Beatles, Take That oder den Backstreet Boys nicht viel geändert: Bei der großen 125 Jahre Madsack-Show am Sonnabend warten viele Fans stundenlang auf ihren Star – Lukas Rieger. Dem Lehrter folgen bei Instagram knapp zwei Millionen Fans. Das Spiel mit den Massen ist für den jungen Mann nicht nur auf der Bühne, sondern auch in der digitalen Welt, ein Leichtes. Die HAZ sprach mit dem Sänger über soziale Medien und seine Zeit bei den Lehrter Fußballvereinen.

Lukas, wo wohnst Du zur Zeit?

Ich wohne gerade in Lehrte bei meinen Eltern.

Dann hattest Du keinen weiten Weg zur Show?

Ja, genau. Ich war heute morgen schon einmal zum Soundcheck hier. Und eben haben wir circa 20 Minuten gebraucht, um hierher zu kommen. Aber ich will auf jeden Fall wieder nach Berlin ziehen, im Herbst vielleicht.

Würdest Du Hannover als deine Heimatstadt bezeichnen?

Auf jeden Fall, Hannover ist meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen, ich war früher immer mit meinen Freunden in der Ernst-August Galerie unterwegs – shoppen. Ich habe sehr viel in dieser Stadt erlebt. Berlin ist auch cool, und in Los Angeles fühle ich mich auch sehr wohl, dort habe ich viele Freunde und es ist immer so schön warm dort. Aber immer wenn ich nach Hannover komme, weiß ich, hier bin ich groß geworden, hier ist meine Heimat.

Du singst auf englisch. Waren deutsche Songs nie eine Option für dich?

Ich habe mich nie verbunden gefühlt mit der deutschen Musik. Ich habe immer sehr viel amerikanische Musik gehört. Mein Ziel ist es, selber irgendwann einmal bei den ganz großen Shows in Amerika zu singen, zum Beispiel im Madison Square Garden. Und mit englischen Songs kann ich das eher erreichen als auf deutsch.

In einem Interview hast Du gesagt, dass Du etwas weniger in den sozialen Medien aktiv sein möchtest. Warum?

Ich finde, das die sozialen Medien in Deutschland gerade sehr überschwemmt sind von Influencern. Für mich ist das einfach zu viel geworden. Es ist mittlerweile normal, das jeder von jedem angeguckt wird. Es ist nichts mehr besonderes. Für mich zählen zur Zeit viel mehr die Festivals und Shows und Leute im echten Leben zu treffen.

Du machst nicht nur sehr gerne Musik, sondern spielst auch Fußball. Bei welchem Klub hast Du gespielt?

Ich habe bei der JSG Immensen/Sievershausen/Arpke gespielt und später habe ich fünf, sechs Jahre lang beim Heesseler SV gespielt, um dann wieder zurück nach Immensen zu gehen. Bei Heeßel wurde es sehr anspruchsvoll, weil der Verein sehr ambitioniert war. Wir hatten zuletzt viermal die Woche Training. Das war mir irgendwann zu viel und ich wollte lieber Musik machen, als für ein Fußballspiel zu trainieren.

Hast Du viele Freunde aus Hannover, die zu deinem Konzert bei der 125-Jahr-Feier von Madsack kommen?

Ja, auf jeden Fall. Es kommen sehr viele Bekannte heute Abend. Meine Familie kommt natürlich auch und mein ganzes Dorf wird gefühlt da sein. Das ist echt cool.

Gibt es einen Ort in Hannover, an dem du gerne bist?

Ich gehe sehr oft in das Sushi-Restaurant Face in der Goseriede.

Von Marleen Gaida

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