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Aus der Stadt So bunt war die Sneaker-Messe in Hannover
Hannover Aus der Stadt So bunt war die Sneaker-Messe in Hannover
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00:21 19.06.2018
Große Auswahl bei der Sneaker-Messe im Hangar No.5 in Wülfel. Quelle: Katrin Kutter
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Hannover

Zunächst ein Blick nach unten, auf die Füße. Was tragen dort junge Leute, die auf eine Sneaker-Messe gehen? Eben, Sneaker, jedenfalls in der übergroßen Mehrzahl. Aber Schuhe sind ein Produkt, von dem man jederzeit etwas mehr im Schrank haben könnte, das geht auch jungen Männern so. „Need more“, mehr davon haben zu wollen, lautete dann auch das Motto an einem Ausstellerstand bei der Sneaker-Messe „Mesh & Laces“ am Sonnabend. Im Hangar No.5 trafen sich nach Angaben von Veranstalter Luka-Jonas Heske rund 50 Aussteller, vom privaten Verkäufer bis zum professionellen Händler. Heske wollte einen bestimmten Trend für den Schmuck am Fuß nicht erkennen, es gebe eben alles, klobige Modelle und schmale Sneaker. Er selbst trägt ein weißes Paar, „das ist fast schon ein Sportschuh“.

Eindrücke von der Sneaker-Messe in Hannover

Anfangs herrschte im Hangar ziemliches Gedrängel, Heske kalkulierte mit 1500 Besuchern. „Tolle Auswahl“, sagte ein Besucher und zog wenig später mit seinem Sohn und einem Schuhkarton davon, darin verpackt ein neues Modell. Das wohl teuerste Modell des Tages präsentierte zur Ansicht Phil König aus den Niederlanden. Der Nike „Air Yeezy 2 Red October“ koste 3000 Euro, dafür gibt es aber den linken und den rechten Schuh. „Weltweit gibt es nur 3000 Paar“, sagte König.

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Es war die dritte Sneaker-Messe in Hannover, Heske war bisher mit seiner Veranstaltung auf dem Faust-Gelände in Linden. Nächstes Jahr will er eine weitere Messe aufziehen, wo, sagt er nicht, aber irgendwo „im norddeutschen Raum“.

Von Gunnar Menkens

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