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Aus der Stadt 20 Sternsinger besuchen David McAllister in Hannover
Hannover Aus der Stadt 20 Sternsinger besuchen David McAllister in Hannover
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20:29 05.01.2011
Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Heinrich besuchten am Mittwoch David McAllister im Büro der Staatskanzlei.
Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Heinrich besuchten am Mittwoch David McAllister im Büro der Staatskanzlei. Quelle: Martin Steiner
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Für den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister war es eine Premiere. An seinem ersten Arbeitstag im neuen Jahr besuchten ihn am Mittwoch 20 Sternsinger in der Staatskanzlei, segneten das Haus und sangen „Kinder zeigen Stärke / stehen für einander ein / Kinder stehen zusammen, sind fürs Helfen nicht zu klein.“ Der Ministerpräsident war beeindruckt, verteilte Scheine in die Spendendosen und ließ sich auf Fachgespräche zu den Stars der Kinder wie Lillifee, Sponge Bob und Hannah Montana ein.

„Wir freuen uns sehr über den Besuch und finden es großartig, dass Kinder in ihrer Freizeit anderen Kindern helfen“, sagte McAllister und erinnerte an das Schicksal von Straßenkindern, Aids-Waisen und Kindersoldaten. Dann gab es Süßigkeiten für die jungen Besucher und Antworten auf die Fragen zum Dioxin-Skandal für die Journalisten.

Die Sternsinger sammeln in diesem Jahr schon zum 53. Mal Spenden für Bedürftige. Dabei ziehen sie jedes Jahr am Tag der Heiligen Drei Könige von Haus zu Haus, um für finanzielle Unterstützung für beispielsweise Kinderprojekte in Kambodscha zu werben. Dass sie in diesem Jahr einen Tag früher bei den Politiker klingelten, hatte organisatorische Gründe. Der 6. Januar ist in Niedersachsen kein Ferien- und Feiertag mehr. Man wollte McAllister aber trotzdem besuchen. Also zog man den Termin kurzfristig vor. Statt 80 Sternsinger kamen aber auch nur 20. „Wir werden ins im Februar zusammensetzen und die nächsten Jahre langfristiger planen“, sagte Propst Martin Tenge. „Es soll im nächsten Jahr wieder richtig voll werden!“

Die Kinder nahmen die Staatskanzlei trotzdem gut gelaunt in Augenschein und begutachteten den Stuhl, auf dem schon „diese Frau Merkel“ gesessen hat. Einige der Kinder wie die zehnjährige Julia Köpp besuchten vorher auch Bürgermeister Bernd Strauch im Rathaus.

Jan Sedelies