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Aus der Stadt 200 Haltestellen werden umgetauft
Hannover Aus der Stadt 200 Haltestellen werden umgetauft
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22:54 20.11.2009
Von Bernd Haase
Stadtbahnhaltestelle Mühlenberg: Die Fahrgäste der Üstra müssen sich an den neuen Namen „Mühlenberger Markt“ gewöhnen. Quelle: Herzog
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Der Grund dafür ist, dass die Üstra zu diesem Termin rund 200 ihrer Haltestellen umbenennt, darunter sind 37 Stationen der Stadtbahn. „Die neuen Namen sind nach einem einheitlichen und logischen System ausgewählt, was Verwechselungen verhindert und insbesondere ortsfremden Fahrgästen die Orientierung erleichtert“, begründet die Üstra das Vorgehen. Der neuen Namenslogik fallen vertraute Haltestellennamen wie „Mühlenberg“, „Lahe“, „Oststadtkrankenhaus“ oder „Kanalbrücke“ zum Opfer.

Alle Haltestellen werden künftig nach dem Prinzip benannt, dass sich ihre Namen auch im Stadtplan wiederfinden müssen. Dies trifft auf Straßennamen zu sowie auf bedeutende Gebäude, die ihren Namen auf Dauer behalten. Stationen wie „Christuskirche“ oder „Herrenhäuser Gärten“ dürfen deshalb ihren Namen behalten, weil selbst Pessimisten bei der Üstra nicht damit rechnen, dass dem Gotteshaus ein Abriss oder der Gartenanlage die Einebnung bevorsteht. Anders sieht es etwa am „Oststadtkrankenhaus“ aus. Dieses wird aufgegeben, deshalb verschwindet auch der Haltestellenname.

Viele der umgetauften Haltestellen liegen an den langen Ausfallstraßen wie der Podbielskistraße oder der Hildesheimer Straße. Dort werden die Stationen nach in der Nähe liegenden Querstraßen benannt. Einige hannoversche Stadtteilpatrioten werden enttäuscht sein, weil die Namen verschwinden – „Lahe“ und „Mühlenberg“ etwa. Ausnahmen gelten für Stationen, die Endhaltepunkt einer Linie sind. „Anderten“ wird also weiter im Netzplan der Üstra auftauchen. Keine Regel ohne Ausnahme: „Bothfeld“ und „Wiesenau“ sind zwar keine Endhaltestellen, bleiben aber als Bezeichnungen erhalten. In der Nähe dieser Stationen liegen keine geeigneten Querstraßen, die für einen neuen Namen herhalten könnten.

Eine weitere Neuerung betrifft einige Stadtbahn-, aber vor allem viele Bushaltestellen. Liegen sie außerhalb des Stadtgebietes von Hannover, erhalten sie einen vorgeschalteten Ortsnamen. Dadurch sollen Fahrgäste sofort erkennen, dass diese Stationen außerhalb der Tarifzone Hannover liegen.

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