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Aus der Stadt Obdachlose bekommen Currywurst im Friederikenstift
Hannover Aus der Stadt Obdachlose bekommen Currywurst im Friederikenstift
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18:21 18.02.2017
Von Mathias Klein
Dieser Wohnungslose ist einer von 200 Menschen, die von der Schwesternschaft des Friederikenstifts bewirtet wurden. Quelle: Eberstein
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Hannover

Die Mahlzeit hatte die Schwesternschaft bereits zum vierten Mal organisiert. "Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass es shr viele arme Menschen gibt, die kein Geld für tägliche Mahlzeiten haben", sagt Schwester Sabine Ritter von der Schwesternschaft. "Und es werden immer mehr." An diesem Sonnabend wollen sie und ihre etwa 20 Mitstreiter den armen Menschen eine besondere Wertschätzung zukommen lassen: "Deshalb bedienen wir unsere Gäste am Tisch."

"Unsere Gäste lieben Süßes", berichtet Schwester Sabine Ritter. Deshalb gibt es zum Mittagessen der Schwesternschaft auch süße Getränke wie Coca Cola und Sprite. "Und zum Abschied bekommt jeder Besucher noch eine Tafel Schokoloade."

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Rentnerin Margret Nelles (Name von der Redaktion geändert) gefällt es, wie sich die Schwestern um ihre Essensgäste kümmern. "Das ist mal etwas ganz besonderes", sagt die 70-Jährige, die nur noch ein paar Zahnstümpfe hat. Sie habe zwar viel gearbeitet, berichtet sie, aber die Rente reiche einfach nicht aus, weil sie nicht gut verdient habe. Ein Lob kommt von Nelles nicht nur für das Essen der Schwesternschaft. "Auch bei der ökumenischen Essensausgabe fühle ich mich sehr gut aufgehoben", betont sie.

Die Schwesternschaft hatte die Besucher der ökumenischen Essenausgabe am Marstall in den großen Saal des Friederikenstifts eingeladen sowie auch die Mitarbeiter der Essenausgabe. Finanziert wird die Aktion aus den Mitgliedsbeiträgen der Schwesternschaft

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