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Aus der Stadt 280.000 Kunden strömen in Hannovers City
Hannover Aus der Stadt 280.000 Kunden strömen in Hannovers City
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21:16 04.10.2009
Der verkaufsoffene Sonntag in Hannover lockte rund 280.000 Kunden an. Quelle: Martin Steiner

Hannovers Händler haben den verkaufsoffenen Sonntag als vollen Erfolg gewertet. Der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft, Dirk Aigner, schätzte die Zahl der Besucher auf 280.000. „Das ist ein sensationeller Erfolg“, sagte Aigner. Vor allem Menschen aus dem Umland seien in die hannoversche Innenstadt nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Einkaufen gekommen. Auch die Geschäftsführer der großen Kaufhäuser und die Filialleiter der Geschäfte an der wiedereröffneten Luisenstraße waren begeistert. Allein in die Ernst-August-Galerie strömten gestern 55.000 Menschen. Dabei sah es zunächst so aus, als würde das Wetter nicht mitspielen. Gegen Mittag tröpfelte es noch, aber pünktlich zur Geschäftsöffnung um 13 Uhr schien dann die Sonne.

Vom Erfolg überrascht zeigten sich viele Geschäftsinhaber an der wiedereröffneten Luisenstraße. Sie hatten bisher nur selten an den verkaufsoffenen Sonntagen teilgenommen. „Wir hatten damit gerechnet, dass nur wenige Stammkunden zu uns kommen“, sagte gestern Diana Klingenberg, Leiterin der Boutique Hermès Paris. „Aber dann kamen viele neue Kunden, die auch gekauft haben“, sagte Klingenberg. Nun möchte sie auch am nächsten verkaufsoffenen Sonntag im November öffnen, wenn die anderen Geschäfte mitziehen. Ähnlich äußerte sich Rebecca Hawellek von „Terner Moden“. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Hawellek. Beim nächsten Mal will sie wieder dabei sein. Ilse Brockmann von der Galerie „Mensing“ fasste zusammen: „Endlich wieder Laufpublikum!“

Der verkaufsoffene Sonntag lockte zahlreiche Shopping-Begeisterte nach Hannover.

Nach der Insolvenz der City-GmbH waren die Geschäftsführer gestern wieder selbst dafür zuständig, ihren Kunden kleine Programme zum verkaufsoffenen Sonntag anzubieten. So gab es bei Karstadt zum Beispiel eine Dessous-Modenschau, Prosecco und Trüffel. Für Karstadt-Chef Peter Krause ein voller Erfolg: „Das Haus war pickepackevoll – so viele Kunden haben wir sonst nur an den Sonnabenden vor Weihnachten“, sagte Krause. Ähnlich zufrieden zeigte sich der Geschäftsführer des Kaufhofs an der Marktkirche, Klaus-Peter Regler. „Alle unsere Erwartungen wurden übertroffen“, sagte er. Die Terminwahl nach dem 3. Oktober sei absolut richtig gewesen. Viele Kunden hätten den Sonntag genutzt, um vor allem Textilien für die Herbst- und Wintermonate zu kaufen.

Publikumsmagnet war am Sonntag die Ernst-August-Galerie. Mehr als 55.000 Kunden zählte Centermanager Alexander Crüsemann. „Das ist der bisher erfolgreichste verkaufsoffene Sonntag für uns“, sagte Crüsemann. In der Ernst-August-Galerie zogen an den Besuchern Clowns und eine Swing-Kapelle vorbei.

Für Aigner von der City-Gemeinschaft genau das richtige Konzept. „Wir brauchen gar keine Bühnen mit Programm auf der Straße, sondern gute Werbung und ein gutes Warenangebot in den Läden“, sagte er. Die Geschäfte sollten sich lieber kleine Besonderheiten ausdenken.

von Jan Sedelies

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