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Aus der Stadt Bald Direktflüge von Hannover in den Iran?
Hannover Aus der Stadt Bald Direktflüge von Hannover in den Iran?
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11:30 06.10.2015
Von Lars Ruzic
Starten bald Tuifly-Maschine von Hannover nach Teheran. Eine entsprechende Absichtserklärung vom Flughafen und von Tuifly liegt vor. Quelle: dpa/Archiv
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Teheran

Eine entsprechende Absichtserklärung haben TUIfly und der Flughafen Hannover im Rahmen des Besuchs von Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) dem iranischen Verkehrsministerium unterbreitet.

TUIfly will dazu eigene Maschinen mitsamt Mannschaft und Wartungsleistungen an den Iran vermieten, unter dessen Flagge sie dann fliegen würden. Dieses so genannte "Wet Lease"-Modell ist in der Branche weit verbreitet und vergleichsweise unkompliziert und schnell umzusetzen. Die zwischen fünf und sechs Stunden dauernden Direktflüge könnten zunächst mit drei Verbindungen in der Woche starten, dann aber auch schnell auf tägliche Verbindungen ausgebaut werden. Für den Flughafen Hannover wäre es die erste Linienverbindung auf der Langstrecke.

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Lesen Sie auch den Iran-Blog von Lars Ruzic.

"Mit dieser Kooperation würde der Flughafen deutlich an Internationalität gewinnen", sagte Lies der HAZ. Das Land ist gemeinsam mit der Stadt Hannover größter Anteilseigner des Airports. Die Beteiligten hoffen darauf, dass eine erste Direktverbindung auf der Langstrecke ein Türöffner für weitere Fernziele sein könnte. Mit einer Verbindung in die USA beispielsweise könnte nach dem Fall der Sanktionen gegen den Iran Hannover auch als Drehkreuz für interkontinentale Verbindungen fungieren, hieß es.

"Das vorhandene Flugangebot in den Iran wird den Wachstumsplänen des Landes nicht gerecht", sagte Flughafen-Managerin Nassim von dem Bruch der HAZ. Deshalb gebe es noch ausreichend Potenzial für weitere Verbindungen. Ein zusätzliches Angebot könne sowohl für Geschäfts- als auch für Urlaubsreisende interessant sein. Der Iran zeigte sich sehr interessiert. "Ich sehe da keine rechtlichen Hindernisse", sagte der Berater des Verkehrsministers, Asghar Kashan. Die Initiative für eine weitere Verbindung nach Deutschland soll ohnehin von der iranischen Seite ausgegangen sein.

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