Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Acht neue Flüchtlingsheime geplant
Hannover Aus der Stadt Acht neue Flüchtlingsheime geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 06.10.2013
Von Conrad von Meding
Die Zahl der Flüchtlinge wächst wieder, die Stadt Hannover plant deshalb neue Unterkünfte.
Die Zahl der Flüchtlinge wächst wieder, die Stadt Hannover plant deshalb neue Unterkünfte. Quelle: dpa / Symbolbild
Anzeige
Hannover

Im Laufe der Woche wurden sowohl Bezirksbürgermeister als auch Ratsmitglieder über die geplanten Standorte für Flüchtlingsheime informiert. Folgende Orte hat die Bauverwaltung ins Auge gefasst:

  • Ahlem: In der Straße Am Bahndamm
  • Bemerode: Am Sandberge
  • Döhren: Thurnithistraße
  • Kronsberg: Oheriedetrift
  • List: geplantes Baugebiet in der Hebbelstraße
  • Nordstadt: Kopernikusstraße östlich vom Supermarkt
  • Südstadt: Abrissgrundstück neben der Feuerwache Jordanstraße
  • Wettbergen-West: Brachfläche in der Tresckowstraße

Dem Vernehmen nach gab es in den vertraulich tagenden Runden keinen Widerspruch gegen die Planung. Das Baudezernat soll gelobt worden sein, dass es die Politiker auch in den Stadtteilen diesmal frühzeitig informiert hat. Vereinzelt werden noch Probleme beim Bau der Unterkünfte erwartet. In Kürze werde eine öffentliche Information erscheinen, hieß es in der Verwaltung.

Beratungsstelle wächst

Dazu wird die Stadtverwaltung ihre Beratungsstelle für Asylsuchende personell wieder aufstocken. Nach dem Rückgang der Flüchtlingszahlen war die Personalausstattung von vier auf zwei Mitarbeiter reduziert worden. Mit dem jetzt spürbar zunehmenden Zustrom von Menschen, die Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, solle die alte Personalstärke wieder hergestellt werden, berichtete der Leiter des Kommunalen Sozialdienstes, Michael Kunze, den Mitgliedern des Bauausschusses.

Die Beratungsstelle kümmert sich insbesondere um Flüchtlinge und ihre Familien, die nicht mehr in Asylunterkünften leben, sondern in Wohnungen entlassen wurden. Derzeit würden 462 Personen aus 30 Ländern betreut, allein im vergangenen Jahr habe man 500 Hausbesuche absolviert, berichtete Kunze. Auf Nachfrage von SPD-Ratsherrn Thomas Hermann, ob die medizinische Versorgung der oft traumatisierten Flüchtlingsfamilien reiche und genug für minderjährige Flüchtlinge getan werde, berichtete Kunze, dass sich andere Institutionen in ausreichendem Maße darum kümmerten.

Mehr zum Thema
Aus der Stadt Flüchtlingsprojekt „Raphaelo“ - Raus ins Leben

Das Projekt „Raphaelo“ hilft Flüchtlingen, nach dem Auszug aus dem Wohnheim Fuß zu fassen. Dann soll aus dem Heimleben ein Leben in der Heimat werden.

Veronika Thomas 24.09.2013

Ein Zuweisungsdruck bestehe zwar, aber die Situation bei der Unterbringung von Asylbewerbern sei in Wunstorf nicht prekär. Das hat die Stadtverwaltung auf Nachfrage mitgeteilt.

Albert Tugendheim 11.09.2013
Nachrichten Barsinghausen/Wennigsen/Gehrden/Ronnenberg - Lage bei Asyl bleibt angespannt

Die Stadt Barsinghausen erwartet weitere zwölf Asylbewerber, die bis Ende September kommen. Was die Unterkünfte betrifft, ist die Stadt im Minus. Sie sucht dringend Wohnraum. Eng wird es auch in Wennigsen. Gehrden und Ronnenberg haben dagegen keine Platzprobleme.

Treeske Hönemann 18.08.2013
Conrad von Meding 06.10.2013
Daniel Junker 04.10.2013
04.10.2013