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Aus der Stadt „Männer brauchen oft Anstoß von außen“
Hannover Aus der Stadt „Männer brauchen oft Anstoß von außen“
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20:28 27.09.2014
Von Simon Benne
Foto: Gernot Roy (re.) erklärt Achim Faber die Kunst des Bogenschießens.
Einer der Workshops beim Männertag im Stephansstift: Gernot Roy (re.) erklärt Achim Faber die Kunst des Bogenschießens. Quelle: Akbaba
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Bogenschießen ist wie das Leben: „Du musst das Ziel ins Auge fassen, dich ganz darauf konzentrieren – und alles andere ausblenden“, sagt Gernot Roy: „Bogenschießen ist auch eine Art Meditation.“ Der Bogentrainer hat gelehrige Schüler: Beim Männertag, den die evangelische Landeskirche im Stephansstift zum ersten Mal ausrichtet, stehen Workshops wie seiner hoch im Kurs. Bogenschießen und Bildhauerarbeit, Gesprächsrunden und Livemusik stehen bei dem „Adams Fest“ auf dem Programm.

Das Fest ist in dieser Form eine Premiere: „Es bietet viele Begegnungen - und allen Workshops ist gemein, dass sie Männer stärken sollen“, sagt Organisator Peter Kolberg vom Referat für Männerarbeit beim Haus Kirchlicher Dienste. Er selbst kommt gerade vom Trommeln: „Vielen Männern fehlt ein Rhythmus, der gut tut, es fehlt die innere Balance“, sagt er. Da könne das Trommeln helfen, die Seele wieder ins Lot zu bringen.

Mehr als 100 Teilnehmer, viele selbst Leiter kirchlicher Männergruppen, sind zu „Adams Fest“ ins Stephansstift gekommen. Viele der Aktionen werden sie in ihre Arbeit aufnehmen. Frauen, sagt Organisator Kolberg, seien häufig kommunikativer bei der Bewältigung des Alltags: „Männer brauchen oft einen Anstoß von außen.“

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