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Aus der Stadt Hannover soll Mietpreisbremse bekommen
Hannover Aus der Stadt Hannover soll Mietpreisbremse bekommen
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00:16 20.02.2016
Von Andreas Schinkel
In Hannover und den Umlandgemeinden (wie hier in Rethen) entstehen derzeit etliche Wohnungsbauten, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Quelle: Dorndorf
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Hannover

Im Bauausschuss des Rates ist die Mietpreisbremse am Mittwoch zunächst vertagt worden. Eine Zustimmung gilt jedoch als wahrscheinlich.

Das Land Niedersachsen sieht in der Mietpreisbremse ein Instrument, um angespannte Wohnungsmärkte zu entzerren. Im Auftrag des Landes hat die Investitions- und Förderbank (NBank) den Wohnungsmarkt in Hannover genauer unter die Lupe genommen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in der Landeshauptstadt "die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist." So steht es in einem Schreiben der NBank an die Stadt Hannover.

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OB Schostok antwortet, dass die Mietpreisbremse für Hannover gerechtfertigt sei und von der Stadt akzeptiert werde. Zugleich betont Schostok in seinem Antwortschreiben, dass die Stadt bereits gegensteuere, etwa mit dem jüngst aufgestockten Wohnungsbauförderprogramm. Die Deckelung der Mieten in Hannover wird zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren begrenzt.

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