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Aus der Stadt 200 demonstrieren gegen Internetüberwachung
Hannover Aus der Stadt 200 demonstrieren gegen Internetüberwachung
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19:06 29.06.2013
Am Sonnabend haben in der hannoverschen Innenstadt rund 200 Menschen gegen Internetüberwachung demonstriert. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Das Aktionsbündnis Anti-Prism ist breit aufgestellt. Bündnispartner sind unter anderem attac, Blockupy Hannover, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Anonymous, die Vereine Mehr Demokratie und Digitalcourage sowie zahlreiche Parteien wie Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Freie Wähler und Piratenpartei. Sie alle stören sich am US-amerikanischen Spionageprogramm Prism und dem britischen Gegenstück Tempora. „Die zunehmende heimliche Überwachung privater, wissenschaftlicher und geschäftlicher Kommunikation durch Geheimdienste ist ein unerträglicher Zustand“, sagt Jan Zimmermann, Hauptorganisator von Anti-Prism.

Eine Demo gegen Internetüberwachung ist deutlich kleiner ausgefallen als die Veranstalter erwartet hatten. Nur etwa 200 Überwachungsgegner zogen am Sonnabend durch die hannoversche City. Die Organisatoren hatten mit bis zu 2000 Unterstützern gehofft.

Für die Demo am Sonnabendnachmittag konnte das Bündnis aber nur vergleichsweise wenige Menschen aktivieren. Die Polizei zählte bei dem Protestzug durch die Innenstadt bis zu 200 Teilnehmer. Zimmermann hatte auf bis zu 2000 Demonstranten gehofft. So viele waren im März bereits an gleicher Stelle zu einer Protestveranstaltung gegen das ACTA-Abkommen zusammengekommen. Damals wehrten sich die Demonstranten gegen die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet.

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