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Aus der Stadt Architektenwettbewerb um Gestaltung des Hohen Ufers beendet
Hannover Aus der Stadt Architektenwettbewerb um Gestaltung des Hohen Ufers beendet
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00:16 29.05.2013
Von Andreas Schinkel
Der Siegerentwurf: Zwölf Wohnungen sollen neu entstehen, unterhalb des Hauses geben Fenster den Blick vom Restaurant auf die Leine frei. Quelle: Handout
Hannover

Auf extravagante Akzente verzichtet der Entwurf. Die beiden neuen Wohnhäuser, die es zu gestalten galt, passen sich nahtlos ins Stadtbild ein. Die Berliner Architekten können sich über ein Preisgeld von 10000 Euro freuen.

Viel Platz für Wohnungen bleibt nach den Plänen von Heidenreich & Springer nicht. Insgesamt zwölf Wohnungen haben die Architekten in den beiden Gebäuden auf dem Grundstück zwischen Hohem Ufer und Burgstraße vorgesehen. Unterhalb des Hauses am Hohen Ufer soll eine Kellergastronomie entstehen, deren Fenster in die Leinemauer eingelassen sind. Gestalterisch bilden die Fassade des Gebäudes und die Fensterfront der Gastronomie eine harmonische Einheit. Für den Betrieb des geplanten Restaurants mit Panoramablick über die Leine gibt es dem Vernehmen nach bereits ein reges Interesse von hannoverschen Wirten. Gleiches gilt für eine weitere Gastronomie, die im Erdgeschoss des neuen Wohnhauses am Hohen Ufer eingerichtet werden soll.

Der zweite Platz. Foto: Handout

Der Bau neuer Gebäude am Rande der Altstadt reiht sich ein in eine ganze Serie von Umbauten am historischen Flussufer. Gleich neben den künftigen Gebäuden wird eine ehemalige Schule für rund neun Millionen Euro komplett saniert. Dort soll die Volkshochschule (VHS) einziehen, die ihren maroden Hauptsitz am Theodor-Lessing-Platz aufgibt. Die beiden neuen Wohnhäuser werden gewissermaßen auf dem Pausenhof der alten Schule errichtet. Ein paar Schritte weiter, neben der Brücke Schlossstraße, soll die baufällige Leinemauer Stein für Stein abgetragen und wieder aufgebaut werden. Optisch ergänzt wird sie von einer breiten Treppe, die sich bis zur Wasserkante zieht.

Auch die zweit- und drittplatzierten Entwürfe für die beiden neuen Häuser neben dem künftigen VHS-Gebäude können sich sehen lassen. Die Silbermedaille geht an das hannoversche Büro Kellner-Schleich-Wunderling (KSW). Dieser Entwurf hebt die Gebäudeecken durch hochgezogene Gauben besonders hervor. Für das Restaurant hinter der Leinemauer haben die Planer große Panoramafenster vorgesehen. Den dritten Platz belegen die Architekten vom Büro Ahrens Grabenhorst. Ihre Gestaltung besticht durch die großzügige Fensterfront einer Ladenzeile im Erdgeschoss der beiden Häuser. Aufmerksamkeit erregen auch zwei Fensterreihen, die in das Dach eingelassen sind.

Der dritte Platz. Foto: Handout

Der Investor, die Wohnungsbaufirma Helma aus Lehrte, muss jetzt noch die archäologischen Untersuchungen des Baugrunds abwarten, bevor die Bagger anrücken können. Wie überall am Hohen Ufer vermutet man, dass noch so mancher Schatz im Erdreich auf seine Entdeckung wartet.

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