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Aus der Stadt Hannover soll „very British“ werden
Hannover Aus der Stadt Hannover soll „very British“ werden
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09:13 21.12.2013
Von Andreas Schinkel
Die Staatskrone von Georg I. wird im nächsten Jahr bei der Landesausstellung zu sehen sein. Quelle: The Royal Colletion
Hannover

Fünf Museen in Hannover und Celle dokumentieren das historische Ereignis mit etlichen Exponaten. Mehr als 100 000 Besucher werden erwartet, auch von den Britischen Inseln. Die Verbindung zwischen Hannover und Großbritannien soll aber nicht nur in geschlossenen Museumsräumen zelebriert werden. „Hannover wird ,very British‘, und das wollen wir auch auf Straßen und Plätzen sichtbar machen“, sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Um auf die Spuren englischer Geschichte im Stadtbild hinzuweisen, will die Stadtverwaltung elf Info-Säulen aufstellen. Dekoriert mit britischen Motiven und einem Krönchen obenauf sollen sie Litfaßsäulen ähnlich über Bauwerke mit englischer Historie informieren. Die 4,50 Meter hohen Stelen werden am roten Faden aufgereiht, dem Besichtigungswegweiser auf Hannovers Straßen und Plätzen. Alle Texte auf den Säulen sind zweisprachig abgefasst, Deutsch und Englisch.

„Wir machen unsere englischen Einflüsse sichtbar“, sagte Hannovers Marketingchef Hans Nolte gestern bei der Vorstellung des Konzepts im Kulturausschuss. Einen englischen Renntag wolle man auf der Bult veranstalten und die Kunstgalerien der Stadt um Ausstellungen mit britischem Flair bitten. Auch spreche man mit der City-Gemeinschaft über Aktionen, die die Kaufleute auf die Beine stellen könnten.

„Wir müssen über den Tellerrand hinausblicken“, sagte Nolte mit einem Seitenhieb auf das Land Niedersachsen, das den Ausstellungsmarathon maßgeblich organisiert. Das Land habe in seinem Konzept nicht einmal die Marienburg berücksichtigt. „Wir müssen auch mit Attraktionen im Umland werben“, sagt Nolte. Zudem wünscht er sich mehr Informationen vom Landesmuseum über die geplante Ausstellung. „Alles kommt nur bröckchenweise an, daher ist die Präsentation auf unserer Internetseite noch spärlich“, stellt Nolte verärgert fest.

Die Werbung für das britische Jahr in Hannover ist bereits angelaufen. So finden Flugreisende in ihren Bordmagazinen bunte Anzeigen über die „Royal Gardens of Herrenhausen“. Zusammen mit dem englischen Reiseveranstalter „Golden Compass“ hat Nolte einen Prospekt entwickelt, der das „Royal Hannover“ preist. 2014 werden in der Londoner Metro 1500 Plakate hängen, die zum „British Year“ nach Hannover einladen.

Aber wer aus dem Königshaus beehrt Hannover mit seinem Besuch? Die Gerüchteküche brodelt. Zusagen gibt es noch keine, auszuschließen ist aber nach Informationen der HAZ ein Besuch der Queen und von Prinz Charles. Da bleibt aber noch genug Prominenz übrig.

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