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Aus der Stadt Automatik-Schranken funktionieren nur im Dunkeln
Hannover Aus der Stadt Automatik-Schranken funktionieren nur im Dunkeln
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06:00 10.01.2017
Von Mathias Klein
Am Donnerstag wurde die Schranke installiert.  Quelle: Alexander Körner
Hannover

Damit die Schranken sich zu den Wochenenden tatsächlich auch automatisch schließen und wieder öffnen können, müssen jetzt noch aufwendige Stromanschlüsse für die Elektromotoren installiert werden. Bisher sind an den beiden Schranken nur Stromkreisläufe vorhanden, die über einen Dämmerungsschalter wie die Straßenlaternen gesteuert werden. Dort gibt es also nur Strom, wenn es dunkel ist. Das hat Stadtsprecher Dennis Dix auf Anfrage der HAZ bestätigt.

Am vergangenen Donnerstag hatten Arbeiter an den beiden bisherigen manuellen Sperren am Zoo und am Steuerndieb Induktionsschleifen eingebaut. Sie sollen verhindern, dass bei der automatischen Sperrung zwischen den beiden Schranken Autos eingesperrt werden, wenn die Schranken sich senken.

Aber bis die automatischen Schranken sich zum ersten Mal senken, dürfte es noch einige Zeit dauern. So lange muss zu Beginn und zum Ende der Sperrzeiten der Waldchaussee von sonnabends um 15 Uhr bis sonntags um 0 Uhr immer ein städtischer Mitarbeiter ausrücken, um die Schranken zu öffnen und wieder zu schließen.

Die alten, handbetriebenen Barrieren wurden in den Neunzigerjahren montiert und dann Wochenende für Wochenende eingesetzt. Allerdings kam es auch gelegentlich vor, dass der zuständige Mitarbeiter vergaß, loszufahren.

Jetzt müssen erst einmal neue Kabel verlegt werden, damit die automatischen Schranken in Betrieb gehen können. „Nahe der Sperre Steuerndieb ist ein Verteiler vorhanden, was die Installation dort wesentlich einfacher machen dürfte“, sagt Stadtsprecher Dix. Komplizierter ist es offenbar am Zoo. Dort würden „derzeit Gespräche mit Enercity und dem Zoo geführt, um eine Lösung mit möglichst wenig Aufwand zu finden“, berichtet Dix.

Die Sperrung der Waldchaussee soll den Erholungswert der Eilenriede steigern. Um die Schranken hatte es jahrelangen politischen Streit gegeben.

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